Fokus auf Innovation und Digitalisierung im Export
LINZ/OÖ. Nach zwei ausgezeichneten Vorjahreswerten wird Oberösterreich 2019 wiederum ein Exportzuwachs von 2,5 Prozent prognostiziert. Trotz der globalen Eintrübungen will die WKOÖ gemeinsam mit dem Land an den ambitionierten Zielen bis zum Jahr 2022 festhalten.

Dass Oberösterreich trotz der globalen Eintrübungen an den ambitionierten Export-Zielen bis zum Jahr 2022 festhalten will, bekräftigen WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer und Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. Dies beinhaltet eine Steigerung des Warenexportvolumens auf 42 Milliarden Euro, der Warenexportquote auf 60 Prozent, eine Erhöhung des Übersee-Anteils bei den Exporten auf 25 Prozent sowie der Anzahl der oö. Exportunternehmen auf 12.500.
Oberösterreich ist wettbewerbsfähig
Dazu braucht es neue Strategien im Export mit dem Fokus auf Wachstumsmärkte und die Verbreiterung der Exportbasis, insbesondere in den Bereichen Umwelt- und Energietechnologien, und die besten Rahmenbedingungen am Standort OÖ. „Das Vertrauen in die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der oö. Unternehmen ist ungebrochen hoch“, hebt Hummer die innovativen Exportunternehmen als das Asset des Wirtschaftsstandortes Oberösterreich hervor.
Fokus auf Innovation
„Unsere Vision ist, unsere Spitzenposition im Export in Österreich und über Österreich hinaus zu halten oder sogar weiter auszubauen“, so Achleitner. „Dazu müssen wir auf unsere Stärken setzen — wie Produktion, Technologie, aber auch auf softfacts wie die Attraktivität unseres Landes — und die großen Zukunftsthemen, wie die Digitalisierung, die demografische Entwicklung sowie Energie und Mobilität in den Mittelpunkt stellen.“ Dementsprechend soll die Neuausrichtung der österreichischen Außenwirtschaftsstrategie mit einem starken Fokus auf Innovation, internationalen Know-how-Transfer und digitale Angebote legen.


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