Bauernbund-Spitzenfunktionäre tagten in Linz
LINZ. Mit Größen der Agrarpolitik ging die Spitzenfunktionärstagung des OÖ Bauernbundes in Linz über die Bühne. Referenten wie Bundesministerin Elisabeth Köstinger, Abg. z. EU-Parlament Simone Schmiedtbauer und der Direktor des Österreichischen Bauernbundes Norbert Totschnig sowie die Spitze der oö. Agrarpolitik mit Bauernbund-Landesobmann LR Max Hiegelsberger und der Präsidentin der LK-OÖ LAbg. Michaela Langer-Weninger gaben Einblick in die aktuelle Agrarpolitik.

Die Vorträge und Diskussionen waren geprägt von wichtigen Themen, wie faire Preise für Lebensmittel, Herkunftskennzeichnung, Klima- und Umweltschutz, Regierungsprogramm, Gemeinsame Agrarpolitik und die Arbeit im Bauernbund. „Es geht um viel in der Landwirtschaft. Der Zusammenhalt und die politische Arbeit für die bäuerlichen Familienbetriebe ist die zentrale Aufgabe des OÖ Bauernbundes“, so der Landesobmann des OÖ Bauernbundes LR Max Hiegelsberger.
Verpflichtende Herkunftskennzeichnung
So wurde im neuen Regierungsprogramm die verpflichtende Herkunftskennzeichnung bei verarbeiteten Zutaten (Fleisch, Milch und Eier) sowie die Kennzeichnung in der Gemeinschaftsverpflegung (Großküchen und Kantinen) festgeschrieben. „Vor allem aber der Lebensmittelhandel muss in die Pflicht genommen werden und gerechte Preise für die Bäuerinnen und Bauern ermöglichen“, erklärt Bundesministerin Elisabeth Köstinger. Denn in Österreich teilen sich drei Handelskonzerne 90 Prozent des Lebensmittelmarktes.
Gemeinsame Agrarpolitik
Österreich droht bei der nächsten GAP-Periode ein Minus von rund 110 Millionen Euro. „Die Sicherung der Ausgleichszahlungen für die österreichischen Betriebe ist absolut notwendig. Denn nur so kann das Überleben der heimischen Landwirtschaft gewährleistet werden. Im tatsächlichen Falle einer Kürzung der EU-Ausgleichszahlungen, wird der nationale Ausgleich gewährt“, betont die Abg. z. EU-Parlament Simone Schmiedtbauer.


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