Bilanz: Rekordjahr für Linz AG
LINZ. Ein wirtschaftliches Rekordjahr kann die Linz AG für das Geschäftsjahr 2019 verzeichnen.

„Die Linz AG freut sich über das beste Geschäftsjahr seit Bestehen. Rekordwerte beim Umsatz und beim Ergebnis vor Steuern (EBT) unterstreichen ein sehr erfolgreiches Jahr“, freut sich Linz AG-Generaldirektor Erich Haider über die positive Bilanz. Betrugen die Umsatzerlöse 2018 noch 780,8 Millionen Euro, erwirtschaftete die Linz AG im Geschäftsjahr 2019 829,8 Millionen Euro. Damit liegt der Konzern beim Umsatz nochmal deutlich über dem Rekordniveau des letzten Jahres. Das EBT im Geschäftsjahr 2019 beträgt rund 65,2 Millionen Euro. Dieses lag im Vorjahr noch bei 54,1 Millionen Euro. Damit konnte ein weiterer Unternehmensrekord erzielt werden. Rückenwind bekam die sehr gute wirtschaftliche Ertragskraft des Konzerns auch von sogenannten Sondereffekten: Wertzuschreibungen bei Kraftwerken und Beteiligungen.
50 Millionen Überschuss
Der Jahresüberschuss beträgt rund 50,3 Millionen Euro. Davon werden rund 35 Millionen Euro zur Bildung von Rücklagen aufgewendet. 15 Millionen Euro werden als Gewinn an den Eigentümer – die Unternehmensgruppe der Stadt Linz Holding GmbH – ausbezahlt. Die Bilanzsumme beläuft sich auf 2.055,9 Millionen Euro. Aufgrund des im Vergleich zur Abschreibung höheren Investitionsvolumens hat sich die Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr (Geschäftsjahr 2018: 2.011,0 Millionen Euro) erhöht.
127 Millionen Investitionen
Die erfolgreiche Geschäftsperiode spiegelt sich auch im Investitionsvolumen wider: Das lag mit 127 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2019 deutlich über dem Vorjahr (2018: 115 Millionen Euro). Im aktuellen Geschäftsjahr 2020 (1. Oktober 2019 bis 30. September 2020) plant das Unternehmen Investitionen in Höhe von 155 Millionen Euro. Mit 51,4 Millionen Euro investiert die Linz Service am meisten, gefolgt von der Linz Netz mit 48,2 Millionen Euro.


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