Achleitner: Wirtschaftsstandort OÖ durch Unterstützung des Bundes in Coronakrise absichern
OÖ. Um Unterstützungsmaßnahmen des Bundes für die Bundesländer und den Wirtschaftsstandort OÖ abzuklären findet am 13. Februar eine Videokonferenz von Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner, sowie den Wirtschaftslandesräten der anderen Bundesländer, mit Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck statt.

„Wir befinden uns aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus in einer herausfordernden Situation. Dabei ist klar, dass die Gesundheit der Menschen und daher die Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Virus absolut im Vordergrund stehen. Deshalb sind die von der Bundesregierung vorgegebenen Maßnahmen völlig richtig und werden auch von Oberösterreich entsprechend mitgetragen. Zugleich ist es aber Aufgabe der Standortpolitik in Oberösterreich, im Interesse der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter die Auswirkungen dieser Maßnahmen auch auf Oberösterreichs Wirtschaft im Auge zu behalten, um negative Folgen bestmöglich abmildern zu können“, stellt Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner fest. Er war daher bereits seit den vergangenen Tagen in engem Kontakt mit den oö. Standortpartnern und Vertretern von Oberösterreichs Unternehmen. „Zugleich bin ich in permanentem Austausch mit den Verantwortlichen auf Bundesebene und in den anderen Bundesländern“, erklärt Landesrat Achleitner.
Videokonferenz mit Wirtschaftsministerin
„So wird es morgen eine Videokonferenz mit Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und den Wirtschafts-Landesräten der anderen Bundesländer geben“, kündigt Landesrat Achleitner an. Dabei werde das vorliegende Unterstützungspaket der Bundesregierung diskutieren und ausgelotet, wo es noch weiterer Maßnahmen für heimische Betriebe bedürfe. „Hier geht es um Existenzen von Unternehmern, aber auch um Arbeitsplätze von Mitarbeitern. Daher muss vom Bund rasch und wirkungsvoll geholfen werden, mit Überbrückungshilfen für Liquiditätsengpässe und Instrumenten wie Kurzarbeit, um die Menschen in Beschäftigung zu halten.“
Achleitner: „Außergewöhnliche Situationen erfordern auch außergewöhnliche Maßnahmen“
„Ich habe heute etwa ein Gespräch mit Generaldirektor Mag. Wolfgang Kleemann von der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) geführt. Die ÖHT bietet Tourismusbetrieben jetzt ganz unbürokratisch eine Stundung der Tilgung von Krediten an, ein kurzes Ansuchen per Mail genügt.“ Dies sei eine ebenso pragmatische wie wirkungsvolle Möglichkeit für die Bundesregierung, Unternehmen zu helfen, indem für die Zeit der Auswirkungen des Coronavirus Sozialversicherungsbeitrags- und Steuerzahlungen gestundet würden. „Ich werde das auch morgen Bundesministerin Schramböck in der Videokonferenz vorschlagen. Außergewöhnliche Situationen erfordern auch außergewöhnliche Maßnahmen“, unterstreicht Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.


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