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LINZ/OÖ. Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband (SWV) begrüßt alle Maßnahmen der Regierung, die im Rahmen des Corona-Notfallfonds beschlossen werden. Für die vielen Kleinunternehmen in Österreich brauche es jedoch sofort unbürokratische Hilfe.

SWV-Präsidentin Doris Margreiter. Foto: SWV
SWV-Präsidentin Doris Margreiter. Foto: SWV

„Es ist unverständlich, warum von Seiten der Regierung die garantierte Abgeltung des Verdienstentgangs - für von Schließung betroffene Betriebe - laut Epidemiegesetz - abgeschafft wird. Diese muss gerade für Betriebe unter 25 Mitarbeiter bestehen bleiben“ fordert Präsidentin Doris Margreiter ein.

„Notlage ist jetzt eingetreten“

Sie hat für Oberösterreich auch gleich einen konkreten Vorschlag: „Die WKO OÖ verfügt über Rücklagen von in Summe 130 Mio. Euro. Immer wieder wurden in der Vergangenheit Anträge von uns oder anderen Minderheits-Fraktionen im Wirtschaftsparlament abgeschmettert, die eine sinnvolle Verwendung dieser Rücklagen forderten. Begründung war dabei stets, dass diese Rücklagen für Notlagen zu sichern seien. Nun ist eine solche Notlage eingetreten“, so Margreiter.

„Der SWV fordert daher die Dotierung eines 30 Mio. - Sonderfonds für Ein Personen Unternehmen, die durch die Schließungen existentielle Sorgen erleiden und die von Maßnahmen wie Kurzarbeit nicht profitieren können“ so Margreiter weiter.


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