Coronavirus-Krise: AK-Zukunftsfonds startet Sonderförderungen für Betriebe
OÖ/LINZ. Um Betriebe in der Krise zu unterstützen, fördert die AK derzeit Unternehmer bei Projekten, die die Arbeitsbedingungen in der digitalen Welt verbessern.

Die aktuellen Corona-Regelungen bringen viele Unternehmen und Wirtschaftstreibende in schwierige Situationen. „Die Arbeiterkammer Oberösterreich hilft und bietet eine Sonderförderrunde im Rahmen ihres AK-Zukunftsfonds an, die wir mit zwei Millionen Euro dotieren. Einreichungen sind ab sofort bei der AK möglich“, gibt AK-Präsident Johann Kalliauer bekannt. Home-Office und Projekte der Betriebsratsarbeit sollen verstärkt und beschleunigt unterstützt werden.
Projekte für verbesserte Heimarbeit und Kommunikation
Der AK-Zukunftsfonds unterstützt Projekte, die die Arbeitsbedingungen in der digitalen Welt verbessern. Dieses Ansinnen bekommt gerade während der Corona-Krise, in der viele Unternehmen und Arbeitnehmer mit ungewohnten und oft völlig neuen Formen der Zusammenarbeit und Organisation konfrontiert sind, eine besondere Bedeutung. „Wenn Sie jetzt in ihrem Unternehmen, in Ihrem Verein oder als Betriebsrat die Möglichkeit zur Heimarbeit verbessern oder die Kommunikation im Betriebsrat modernisieren wollen, melden Sie sich. Der AK-Zukunftsfonds unterstützt Sie dabei“, appelliert AK-Direktor Josef Moser.
Beschleunigte Abwicklung
Für die Abgabe von Förderansuchen gelten die allgemeinen Bestimmungen des AK-Zukunftsfonds. Zusätzlich wird die Abwicklung beschleunigt und die Förderungen werden rascher ausbezahlt. „Es geht uns darum, jetzt unbürokratisch und wirksam zu helfen. Unternehmen, Vereine und Betriebsräte müssen handlungsfähig bleiben“, so Moser.
Das AK-Projektteam berät gerne: telefonisch, per Mail und selbstverständlich auch per Videokonferenz. Alle Infos und Kontaktdaten unter arbeitmenschendigital.at


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