Neos-Gemeinderätin Leitner-Rauchdobler fordert Monitoring und Expertenrat für Linzer Wirtschaft

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Karin Seyringer Karin Seyringer, Tips Redaktion, 12.05.2020 17:12 Uhr

LINZ. Aufgrund der Corona-Betriebsschließungen und deren Auswirkungen auf die Linzer Wirtschaft fordert die Linzer Neos-Gemeinderätin Elisabeth Leitner-Rauchdobler ein Monitoring und einen Expertenrat zur punktgenauen Unterstützung. Einen entsprechenden Antrag bringt sie in der nächsten Gemeinderatssitzung ein.

„Die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie in Österreich waren zum damaligen Zeitpunkt notwendig. Aber jetzt brauchen wir einen Maßnahmenplan für die Linzer Wirtschaft: transparent und zukunftsgerichtet und das so rasch wie möglich! Die Hilfen müssen schnell und unbürokratisch ankommen – nur so kann ein Überleben der Linzer Unternehmen gesichert werden, und damit auch die Arbeitsplätze“, fordert die Linzer Gemeinderätin und Wirtschaftssprecherin der NEOS Fraktion. „Hierzu braucht es einerseits eine Strategie, welche auf einer guten Datenbasis aufbaut, und andererseits wirtschaftspolitische Entscheidungen, um die richtigen Impulse zur richtigen Zeit setzen zu können.“

Monitoring, Expertenrat soll begleiten

Ein Monitoring kurzfristiger Entwicklungen der Linzer Unternehmen könne die Entscheidungsbasis für punktgenaue Unterstützungsmaßnahmen schaffen, führt Leitner-Rauchdobler aus: „Ziel ist es, mit dem Monitoring sehr früh zu erkennen, in welchen Wirtschaftssektoren, bei welchen Unternehmen es in den kommenden Monaten zu massiven Problemen kommt, und gegenzusteuern.“

Zusätzlich fordert sie einen Strategiestab von Experten, die die Linzer Wirtschaft in der Phase des Hochfahrens und laufend begleiten sollen: „Dieser Rat soll Konjunkturimpulse identifizieren, mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen des Bundes und Landes abstimmen und in Linz entsprechende notwendige Maßnahmen aufzeigen.“

Image als innovative Wirtschaftsstadt stärken

Es sei naiv zu glauben, dass die Covid-19 Pandemie und ihre Auswirkungen auf die Linzer Wirtschaft über den Sommer oder gar bis zum Jahresende überstanden seien. Und es wäre auch naiv zu glauben, dass die Wirtschaft einfach von einem Tag auf den anderen wieder „einschalten“ werden könne. „Aber die Linzer Stadtpolitik kann ihre Hausaufgaben erledigen und wesentliche Akzente setzen und das Image von Linz als innovative Wirtschaftsstadt festigen. Dazu ist jetzt kluges, rasches Vorgehen notwendig; basierend auf einer guten Datenlage, begleitet von den besten Expertinnen und Experten“, fordert Leitner-Rauchdober.

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