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LINZ. Nach dem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit in Linz pocht FPÖ-Vizebürgermeister Markus Hein: „Die Zahlen dürfen nicht schöngeredet werden. Jeder weitere ungenutzte Tag sorgt nur für mehr Arbeitslosigkeit in unserer Heimatstadt.“

So könnte eine Arbeitslosenampel - wie von der FPÖ Linz gefordert - aussehen. (Foto: Grafik: FPÖ Linz)

„Die von der Bundesregierung herbeigeführte Corona-Krise lässt die Arbeitslosigkeit auch in Linz stark ansteigen“, so Hein, der ergänzt: „Im September verzeichnet die Stadt einen unglaublichen Anstieg um 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Oberösterreich sind es immerhin noch 21,8 Prozent. Besonders betroffen in Linz sind ausländische Arbeitslose (+37,4 Prozent). Die Bundesregierung muss endlich handeln und eine Trendumkehr herbeiführen. Jeder weitere ungenutzte Tag sorgt nur für mehr Arbeitslosigkeit in unserer Heimatstadt“, fordert der freiheitliche Vizebürgermeister Markus Hein die Bundesregierung auf, umgehend wirksame Maßnahmen zu ergreifen

„Das dicke Ende kommt erst noch“

Hein schlägt vor, dass eine Arbeitslosenampel für Österreich sinnvoller als eine Lockdown-Ampel wäre. „Diese Ampel würde uns transparent die gesamte Misere aufzeigen.“ Dass sich die Lage ´auf erhöhtem Niveau weitgehend stabilisiert´ habe, so wie es der oberösterreichische ÖVP-Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner sieht, beschönigt für die FPÖ Linz nur die tatsächlich dramatische Situation am heimischen Arbeitsmarkt.

„Erfahrungsgemäß wissen wir, dass die Arbeitslosigkeit in den Wintermonaten saisonbedingt noch einmal deutlich ansteigen wird. Das dicke Ende kommt also erst noch. Wir wollen daher auch keine Stabilisierung bei einem derzeitigen Plus von 31 Prozent bei den Arbeitslosen, wir wollen endlich Taten von der Bundesregierung sehen, die den Arbeitsmarkt wieder ankurbeln und dann auf niedrigem Arbeitslosenniveau stabilisieren“, schließt Hein.


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