Weiter viele offene Fragen zur geplanten Hängebrücke
LINZ. Aufregung und weiterhin viele offene Fragen gibt es weiterhin um des Projekt einer Hängebrücke vom Freinberg zum Pöstlingberg.

Wie schon im Jänner diesen Jahres berichtet (www.tips.at/n/494197) zeigt sich auch der Linzer Zoo nicht begeistert über die geplante Hängebrücke von Freinberg zum Pöstlingberg. Zum einen könnten mit der Brücke natürliche Zusammenhänge nicht mehr erlebt werden. Zum anderen sei die Besucherkapazität – auch beim Parkplatz – schon jetzt erreicht. Die Präsentation von mehr Details zum Projekt (mehr unter www.tips.at/n/516338) konnte – laut einem Dokument, das Tips vorliegt – die Sorgen nicht zerstreuen.
Beeinträchtigung für die Zoo-Tiere
So habe sich der Zoo in den letzten Jahren intensiv mit diesem Projekt auseinandergesetzt und sei zu dem Schluss gekommen, dass sich eine Hängebrücke den Zielen zur Weiterentwicklung des Zoos entgegenstehe. Doch nicht nur der Linzer Zoo hat Bedenken hinsichtlich der Natur am Freinberg. „Es bedeutet natürlich eine Beeinträchtigung für die Tiere im Tierpark und für den Zoo an sich, wenn man nicht alle Bedenken abschließend ausräumen kann“, betonte auch Umweltstadträtin Eva Schobesberger vor der Umwidmung des Areals. Auch die Bedenken des Naturschutzes seien nach wie vor nicht ausgeräumt (www.tips.at/n/516557).
„Die Bergbahn ist jetzt schon überlastet, wir haben es gehört und auch die Zustimmung des Zoos als Bestandnehmerin ist noch ausständig, weil nicht alles geklärt werden konnte. Das beginnt bei den Kosten der Verlegung des Hühnerstalls und endet bei der Bereitstellung von Infrastruktur wie Sanitäranlagen, Kassen und auch dem Shop-Bereich“, äußerte auch Elisabeth Manhal (ÖVP) Bedenken.
Potocnik: „Viele Fragen ungeklärt“
Die Bedenken von Neos-Fraktionsvorsitzendem Lorenz Potocknik hinsichtlich der mangelnden Transparenz sieht dieser bisher noch nicht ausgeräumt. Für Potocnik sind nach wie vor viele essentielle Fragen noch nicht geklärt: „Zuletzt haben die Projektbetreiber die Idee und ein paar Visualisierungen dazu im zuständigen Ausschuss präsentiert. Trotzdem bleiben viel zu viele wesentlichste Aspekte des Projekts unklar: Gibt es ein betriebliches Mobilitätskonzept für das Projekt der hängenden Aussichtsplattform? Wurden die Geldgeber, die Tilgung und das Geschäftsmodell offengelegt? Warum ist eine Garage geplant? In welcher Größe und warum ist diese geplant? Müssen für diesen Garagenbau die rund 20 bis 40 Jahre alten Bäume – circa 18 Stück – am bestehenden Parkplatz gefällt werden? Wie groß und wie gestaltet sind die Pfeiler auf beiden Seiten? Wie sehen die Fundamente aus?“


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