Zweiter Lockdown: Ein Drittel weniger Verkehr in OÖ

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Karin Seyringer Karin Seyringer, Tips Redaktion, 26.11.2020 11:55 Uhr

OÖ. Waren es im ersten Lockdown noch bis zu 60 Prozent weniger Verkehrsaufkommen auf Oberösterreichs Straßen, ist es nun, im zweiten Lockdown, etwa ein Drittel weniger als im Vorjahresvergleich. Das Verkehrsaufkommen auf den Landesstraßen wird im Rahmen eines umfassenden Verkehrsmonitorings nachverfolgt und analysiert.

Das Infrastruktur-Ressort des Landes OÖ betrachtet die Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf den Individualverkehr seit Beginn der Pandemie. Entlang von Landesstraßen-Abschnitten sind Dauerzählstellen eingerichtet, die gewonnenen Daten werden mit jenen der Vergleichszeiträume des Vorjahres verglichen werden.

Werte im Juni wieder auf Normalniveau

Im Zeitraum des ersten Lockdowns im Frühjahr ging das Verkehrsaufkommen teils um bis zu 60 Prozent zurück. Mit den schrittweisen Lockerungen im Mai stieg das Aufkommen wieder, Mitte Juni waren die Werte wieder auf Normalniveau.

Beim „sanften Lockdown“ mit abendlichen Ausgangsbeschränkungen in den ersten beiden Novemberwochen nahm der Verkehr im Schnitt um rund 15 Prozent ab. Mit Beginn der zweiten „harten“ Lockdown-Phase am 17. November sank das Verkehrsaufkommen im Schnitt um rund 33 Prozent (im Vergleich zum Jahresmittel 2019 an Werktagen). Am Wochenende waren im Schnitt um 44 Prozent weniger Fahrzeuge auf den oberösterreichischen Straßen unterwegs.

Auto als „Isolationsinsel“

„Für viele, die in diesen Tagen mobil sein müssen, ist das Auto eine Art 'Isolationsinsel' und somit in der Wichtigkeit und Bedeutung deutlich gestiegen. Anders als in den öffentlichen Verkehrsmitteln kann im Auto der Kontakt zu Mitmenschen eingeschränkt werden. Für das Leben nach der Krise ist es dennoch wichtig, die Vorteile des Öffentlichen Verkehrs wiederzubeleben und mit attraktiven Qualitäts-, Komfort- und Angebotsargumenten zu punkten“, so Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner. Er fordert daher Unterstützung vonseiten des Bundes, um die Ausbaupläne des Öffentlichen Verkehrs in Oberösterreich vorantreiben zu können.

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