Stadlbauer ist der neue ärztliche Direktor des Kepler Universitätsklinikums

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Wurzer Katharina Wurzer Katharina, Tips Redaktion, 30.11.2020 15:41 Uhr

LINZ/RIED. Mit Dienstag, 1. Dezember tritt Karl-Heinz Stadlbauer seinen Dienst als ärztlicher Direktor des Kepler Universitätsklinkums (KUK) an. Er ist Facharzt für Anästhesie und allgemeine Intensivmedizin. Stadlbauers Ziel ist es, das Krisenmanagement des KUK weiterzuentwickeln.

Mit 1. Dezember 2020 tritt Karl-Heinz Stadlbauer seinen Dienst als ärztlicher Direktor des Kepler Universitätsklinikums an komplettiert somit die kollegiale Führung. Stadlbauer hat Medizin an der Universität Innsbruck studiert, wo er auch seine Ausbildung zum Facharzt für Anästhesie und allgemeine Intensivmedizin absolvierte. Der gebürtige Rieder hat Erfahrungen auf der postoperativen Intensivstation, im Herz-/Transplant-Anästhesie-Team und in der Gefäßchirurgie. Hinzu kommen langjährige Tätigkeiten in der Führung von Mitarbeitern und die Planung der Ausbildung an der Universität Innsbruck. Diese in Linz voranzutreiben, ist auch eines seiner langfristigen Ziele.

„Herausforderung in der Krise“

„Mitten in einer Krise eine neue Funktion zu übernehmen, ist sicherlich eine besondere Herausforderung. Als Intensivmediziner ist mir sehr bewusst, wie viel die Kolleginnen und Kollegen derzeit leisten müssen. Mein erstes Ziel ist es daher, das gute Krisenmanagement, das ich hier vorgefunden habe, weiterzuführen, um die bestmögliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten zu gewährleisten. Das deckt sich auch mit meinem langfristigen Ziel, den Stellenwert des Kepler Universitätsklinikums regional und überregional weiter zu stärken“, sagt Stadlbauer. In puncto Umsetzung möchte er sich zukünftig mit Kollegen absprechen.

Zusätzlich zu Stadlbauer besteht das Führungsteam des KUK aus Geschäftsführer Franz Harnoncourt, Pflegedirektorin Simone Pammer und dem kaufmännischer Direktor Günther Dorfinger. Harnoncourt sieht derzeit Herausforderungen, spricht dem Team aber sein Vertrauen aus: „Die vergangenen Monate haben bewiesen, dass dem Kepler Universitätsklinikum gerade in Krisenzeiten eine führende  Rolle im oberösterreichischen Gesundheitswesen zukommt. Kolleginnen und Kollegen unterschiedlichster Bereiche sind aufgrund ihrer Expertise in diversen Gremien vertreten, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Normal-Stationen und Intensivabteilungen tragen wesentlich dazu bei, die Corona-Pandemie im Land zu meistern. In dieser herausfordernden Zeit ist eine stabile und präsente Führung von großer Bedeutung und so freut es mich besonders, dass nun eine junge, engagierte Leitung an der Spitze dieses Universitätsklinikums steht. Auch wenn im ersten Schritt die aktuelle Situation und die Bewältigung der Corona Krise im Mittelpunkt stehen, bin ich fest davon überzeugt, dass Simone Pammer, Günther Dorfinger und Karl-Heinz Stadlbauer die Herausforderungen, die ein universitärer Klinikbetrieb mit sich bringen, bestens bewältigen und gemeinsam die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Kepler Universitätsklinikums stellen werden“.

Kein Engpass bei Personal

Pflegedirektorin Pammer ergänzt,dass sich der Bereich der Pflege seit ihrer Bestellung zur Direktorin bereits stetig weiterentwickelt habe. Das KUK habe mehr als 3.000 Mitarbeiter in der Pflege. Derzeit werde die Personalsituation wöchentlich evaluiert, immer mehr Personen kommen wieder aus der Quarantäne zurück. Daher würde sie auch noch nicht von einem Engpass bei den Beschäftigen in der Pflege sprechen, meint Pammer.

 

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