Bewerbungsfrist für den Gabriele-Heidecker-Frauenkunstpreis 2021 gestartet
LINZ. Der von Stadträtin Eva Schobesberger gestiftete Gabriele-Heidecker-Frauenkunstpreis geht in die nächste Runde. Die Einreichfrist für Künstlerinnen und Künstlerinnenkollektive läuft bis 28. Februar 2021. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Sieben Auflagen, 307 Einreichungen, elf Preisträgerinnen, 45.000 Euro ausgeschüttetes Preisgeld: Das sind nur einige der Zahlen rund um den von Stadträtin Eva Schobesberger gestifteten Gabriele-Heidecker-Frauenkunstpreis, der kommendes Jahr zum achten Mal verliehen wird. Gesucht sind Künstlerinnen und Künstlerinnenkollektive mit Linz-Bezug.
Die Einreichfrist ist bereits gestartet und läuft bis 28. Februar 2021. Der Frauenkunstpreis wird biennal vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. „Die Corona-Krise zeigt auch deutlich die finanzielle Schieflage zwischen den Geschlechtern auf. Das beweist einmal mehr, dass es nach wie vor Preise und Auszeichnungen braucht, die sich speziell an Frauen richten“, so Schobesberger. Die Verleihung der Auszeichnung ist am 24. Juni 2021 geplant.
Arbeiten mit dem öffentlichen Raum
Mit dem Gabriele-Heidecker-Preis sollen Frauen ausgezeichnet werden, die sich in ihren Arbeiten mit dem öffentlichen Raum auseinandersetzen. Gesellschaftspolitische Relevanz sowie eine frauenpolitische bzw. feministische Ausrichtung sind weitere Kriterien nach denen die Einreichungen beurteilt werden.
Damit soll auch der Intention von Gabriele Heideckers Wirken Rechnung getragen werden. „Sie war eine gesellschaftspolitisch engagierte Künstlerin, die sich für Geschlechtergerechtigkeit genauso eingesetzt hat wie für die gerechte Verteilung des öffentlichen Raums“, sagt Schobesberger über die 2008 verstorbene Architektin, die sich durch ihre Arbeiten im öffentlichen Raum einen Namen gemacht hat. Ihr zu Ehren ist 2011 zum ersten Mal der Gabriele-Heidecker-Preis verliehen worden. Seit 2015 wird die Auszeichnung bei verdoppeltem Preisgeld biennal vergeben.
Hochkarätige Jury
Über die eingereichten Projekte entscheidet eine hochkarätige Jury. In dieser sitzen: Eva Blimlinger, Kunst- und Kultursprecherin der Grünen im Nationalrat und bis 2019 Rektorin der Akademie der bildenden Künste Wien, Eva Schlegel, Wiener Künstlerin und bis 2018 Universitätsratsvorsitzende der Kunstuniversität Linz, Marty Huber, Aktivistin und Performancetheoretikerin sowie Margit Greinöcker, Architektin und Leiterin des Egon-Hoffmann-Hauses. „Diese hochkarätigen Namen zeichnen den Preis zusätzlich aus“, freut sich Preisstifterin Schobesberger, die beratendes Mitglied der Jury ist.


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