Homeoffice-Paket: Zufriedene Stimmen aus Oberösterreich

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Karin Seyringer Karin Seyringer, Tips Redaktion, 27.01.2021 13:29 Uhr

OÖ. Oberösterreichs Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner begrüßt das von der Bundesregierung und den Sozialpartnern ausgehandelte Homeoffice-Paket - Tips hat berichtet. Es bringe Planungssicherheit und Klarheit für Betriebe und Mitarbeiter. Auch Oberösterreichs Arbeiterkammer-Präsident und ÖGB-Vorsitzender Johann Kalliauer zeigt sich zufrieden: „Mit dem Homeoffice-Paket ist es gelungen, bisher oft ungeregelte Teile der Arbeitswelt klar zu regeln.“

„Homeoffice ist gekommen, um zu bleiben – es wird auch nach der Corona-Pandemie eine wichtige Ergänzung für den Arbeitsmarkt sein, dass die berufliche Tätigkeit zumindest tageweise auch zu Hause erledigt werden kann“, so Achleitner. „Diese Regelungen bringen Planungssicherheit und Klarheit für Betriebe und ihre Mitarbeiter.“ Achleitner war als Wirtschafts-Landesrat in die Verhandlungen auf Bundesebene eingebunden.

„Bewegung in starre Positionen gebracht“

„Das Corona-Virus hat nicht nur die Digitalisierung beschleunigt, sondern auch bisher starre Positionen rund um das Homeoffice in Bewegung gebracht. Es ist aktuell ein wichtiger Faktor, um die Weiterverbreitung des Virus einzudämmen, es wird aber auch nach der Pandemie viele Vorteile bringen, nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Stauproblematik auf dem Weg von und zur Arbeit. Gerade aufgrund des trotz Corona nach wie vor bestehenden Fachkräftebedarfs wird es auch ein immer wichtigerer Faktor für die Attraktivität eines Arbeitgebers sein, seinen Mitarbeitern geeignete Homeoffice-Möglichkeiten zu bieten“, unterstreicht Landesrat Achleitner.

Kalliauer: „Praxisorientierte Lösungen“

„Es ist wichtig für alle betroffenen Arbeitnehmer, dass es endlich klare Rahmenbedingungen gibt. Die neuen Regeln stellen klar, dass der Arbeitgeber digitale Arbeitsmittel wie Laptop, Handy und auch WLAN bereitstellen muss. Wenn das nicht der Fall ist, muss ein Kostenersatz gezahlt werden“, unterstreicht AK-Präsident und ÖGB-Vorsitzender Johann Kalliauer. Mit der jetzt vereinbarten Abschreibung von im Homeoffice entstandenen Kosten für Anschaffungen bis zu 300 Euro jährlich und mit der Steuerfreiheit für Zuschüsse vom Arbeitgeber bis 300 Euro jährlich sei dafür gesorgt, dass die Betroffenen einen finanziellen Ausgleich bekommen.

„Mit dem Home-Office-Paket ist es gelungen, bisher oft ungeregelte Teile der Arbeitswelt klar zu regeln. So gibt es jetzt etwa dauerhafte Regelungen zum wichtigen Thema Unfallversicherung.“ Und zentraler Punkt sei die Freiwilligkeit.

„Die Sozialpartner haben einmal mehr bewiesen, dass sie praxisorientierte Lösungen erarbeiten können. Nach dem Erfolgsmodell Kurzarbeit liegt jetzt eine weitere Verbesserung für Beschäftigte auf dem Tisch“, ist Kallauer überzeugt.

„H.O.T.T.“ klärt Fragen

Wer noch Fragen zum Thema hat, der bekommt Hilfe beim interaktiven Home-Office-Test-Tool „H.O.T.T“, das von der Arbeiterkammer OÖ ins Leben gerufen wurde. Einfach zehn Fragen beantworten - unter hott.arbeiterkammer.at

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