Wirtschaftsbund OÖ fordert erste Öffnungsschritte ab 8. Februar
LINZ. Untersuchungen der AGES zeigen, dass rund 80 Prozent der Covid-19-Infektionen im privaten Umfeld und in der Freizeit passieren. Nur 1,6 Prozent der Ansteckungen können außerhalb des Gesundheitsbereichs auf den Arbeitsplatz zurückgeführt werden. Der Wirtschaftsbund OÖ fordert daher erste Öffnungsschritte für Unternehmer ab 8. Februar.

Geschlossene Einrichtungen und weitere Corona-Maßnahmen führen mittlerweile bei einigen Unternehmen zu Existenzproblemen. Darüber hinaus sinkt die Akzeptanz der Bevölkerung für die Maßnahmen. Laut einer market-Umfrage sprechen sich bereits 72 Prozent der Befragten für erste Öffnungsschritte am 8. Februar im Handel und bei körpernahen Dienstleistungen aus. Nur 14 Prozent plädieren für weitere Schließungen. „Viele Unternehmerinnen und Unternehmer haben die Grenze ihrer Belastbarkeit erreicht oder bereits überschritten. Daher müssen ab 8. Februar erste Öffnungsschritte gesetzt werden. Mit den entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen ist eine kontrollierte Öffnung machbar“, sagt Wirtschaftskammer OÖ Präsidentin Doris Hummer.
Präventionskonzepte und FFP2-Masken wirken
Damit meint sie regelmäßige Testungen, das Einhalten erweiterter Abstandsregeln und das Tragen von FFP2-Masken. Zudem werden Risikogruppen bereits geimpft. Unternehmer und ihre Mitarbeiter würden wieder arbeiten wollen, ergänzt Wolfgang Greil, Landesgeschäftsführer des Wirtschaftsbundes: „Gesundheit, Arbeit, Zusammenhalt – das brauchen wir jetzt. Mit den entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen ist eine kontrollierte Öffnung realisierbar“. Diese würde den Unternehmern „endlich ein Stück Planungssicherheit ermöglichen“.
Corona-Hilfsmaßnahmen des Bundes wurden wie berichtet verlängert.


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