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WIEN/OÖ/NÖ. Eine Lösung um die Westbahnstrecke ist da: Das Finanzministerium hat am Sonntag der weiteren Notvergabe für die Bahnverbindungen zwischen Wien und Salzburg zugestimmt, damit werden für ÖBB und Westbahn weitere Hilfsgelder freigegeben. Oberösterreichs Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner und Klima-Landesrat Stefan Kaineder zeigten sich erleichtert.

 (Foto: Volker Weihbold)
(Foto: Volker Weihbold)

„Es war allerhöchste Eisenbahn“, betont Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) aber auch und kritisiert den vorangegangenen „Disput“ zwischen Finanz- und Umweltministerium. „Durch die zur Verfügung gestellten Hilfsgelder kann ein Grundangebot der Zugverbindungen auf der Westbahntrasse sichergestellt werden. Pendlerinnen und Pendler als auch die Bundesländer Salzburg, Niederösterreich und Oberösterreich haben nun Planungssicherheit, dass die Züge im regelmäßigen Taktfahrplan verkehren können. Glücklicherweise wurde der Zwist innerhalb der Bundesregierung schlussendlich nicht auf dem Rücken der ÖV-Fahrgäste ausgetragen. Ich bin erleichtert, dass unser Ansinnen der Weiterführung der Verbindungen für die Pendlerinnen und Pendler nunmehr geteilt wird“, so Steinkellner.

„Kahlschlag verhindert“

Der Druck auf das Finanzministerium habe sich gelohnt, so auch Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne). Die Notvergabe „garantiert klimafreundliche Mobilität und bewahrt uns vor überfüllten Zuggarnituren in Zeiten der Pandemie.“

Sowohl ÖBB als auch Westbahn hatten nach dem Auslaufen der Notvergabe für die Aufrechterhaltung des Bahnverkehrs auch in Corona-Zeiten angekündigt, ohne Staatshilfen die Zahl der Verbindungen zwischen Wien und Salzburg um bis zu 50 Prozent reduzieren zu müssen.

Der stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann, LH-Stellvertreter Manfred Haimbuchner spricht sich zudem für Diversifikation und Liberalisierung des Bahnverkehrs aus, „ein erster wichtiger Schritt wäre es, den mittlerweile auf der Weststrecke nicht mehr wegzudenkenden Bahnbetreiber Westbahn in die Vergabe von gemeinwirtschaftlichen Leistungen mit einzubeziehen.“


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