„Alle Kinder sollen genau die Gesundheitsversorgung bekommen, die sie brauchen“

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Jürgen Affenzeller Jürgen Affenzeller, Tips Redaktion, 23.02.2021 15:34 Uhr

LINZ. „Ein interdisziplinäres Primärversorgungszentrum soll für Kinder und Jugend in Linz eine direkte Anlaufstelle für die unterschiedlichen Anliegen und Probleme werden“, fordert die Linzer Neos-Gemeinderätin Elisabeth Leitner-Rauchdobler in einem für den nächsten Gemeinderat eingebrachten Antrag. 

Außerdem soll durch eine Vernetzung mit den Schulen die Gesundheitsvorsorge forciert werden. „Überfüllte Spitalsambulanzen, ewig lange Wartezeiten, fehlende Therapieplätze, Engpässe bei der Gesundheitsversorgung – all das ist leider Realität im Linzer Gesundheitssystem. Auch für Kinder“, begründet Leitner-Rauchdobler. 

Die Stadt Linz müsse viel stärker in die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen investieren und die Präventivvorsorge für Gesundheit ausbauen, fordert die Neos-Gemeinderätin: „Hier liegen die größten Zukunftschancen für eine gesündere Gesellschaft. Kurzfristig, um die zum Teil bestehende Unterversorgung zu beseitigen und damit die Situation der Betroffenen zu verbessern; langfristig, um die negativen Auswirkungen von Erkrankungen – beispielsweise chronischen Krankheiten wie Allergien, Erkrankungen des Bewegungsapparats sowie Verhaltens- und Entwicklungsauffälligkeiten – zu minimieren.“ 

Niederschwellige Anlaufstelle

„Die interdisziplinäre Zusammenarbeit unterschiedlicher Gesundheits- und Sozialberufe wie Kinderärzte, Physiotherapeuten, Schulpsychologen, Sozialarbeiter, Gesundheitsberater, Logopäden, etc. in einem Gesundheitszentrum für Kinder wäre ein innovativer Zugang für Linz“, ist Leitner-Rauchdobler überzeugt. Die Umsetzung sichere nicht nur eine umfassende Betreuung der Kinder und Jugendlichen für aktuell notwendige Maßnahmen, sondern unterstütze auch die Früherkennung jugendlicher Krisen und psychischer Erkrankungen.  

Kooperation mit Schulen ausbauen

Wesentlich ist für die Neos-Gemeinderätin auch eine Vernetzung mit den Schulen. Sie fordert den Ausbau der Gesundheitsvorsorge in den Schulen, von Bewegung und gesunder Ernährung bis hin zu Beratungsangeboten für Fragen aller Art. „Gesundheitsberater sollen die Schulärzte unterstützen und quasi Rundum-Ansprechpersonen für die Kinder und Jugendlichen sein. In Kooperation mit Schulen können spezielle Schwerpunkte für Prävention, gesunde Ernährung und Bewegung gesetzt werden. Heute vorsorgen, statt später behandeln, muss die Devise sein,“ führt die NEOS-Gemeinderätin aus.

Beide Maßnahmen seien wichtig, um eine umfassende Betreuung der Kinder und Jugendlichen zu sichern und die Früherkennung – insbesondere jugendlicher Krisen und psychischen Erkrankungen –zu unterstützen. „Und das ist speziell in Corona-Zeiten notwendig, um den Kindern und Jugendlichen hier die dringend notwendige Unterstützung zu geben“, sagt Leitner-Rauchdobler abschließend.

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