Gastro und Tourismus: Achleitner will "Test & Go"
OÖ. Die am Mittwoch vom Bund präsentierten weiteren Corona-Hilfsmaßnahmen für die Betriebe und Mitarbeiter seien eine wirksame Unterstützung - weitere Öffnungsschritte nach dem Prinzip „Test & Go“ wären aber sinnvoll und vertretbar, fordert Oberösterreichs Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner am Mittwoch.

Das vom Bund vorgestellte Paket umfasst für die Gastro- und Tourismusbranche unter anderem eine Erleichterung der Urlaubsgeld-Zahlung für Unternehmen mit Kurzarbeit, einen Ausgleich des Trinkgeldverlustes der Mitarbeiter, die Verdoppelung des Ausfallsbonus für den März und die Förderung von Investitionen in Gastgärten.
„Wir setzen uns aber weiterhin vehement für Öffnungen von Gastronomie und Hotellerie nach dem Prinzip 'Test & Go' ein. Denn für uns gilt nach wie vor: Die beste Hilfe für den Tourismus ist eine baldige Öffnung mit Hausverstand“, so Landesrat Achleitner.
„Medizin 'Lockdown' hat Wirkung verloren“
Die „Medizin Lockdown“ habe an Wirkung verloren. Weitere Öffnungsschritte nach dem Prinzip „Test & Go“ seien daher sinnvoll und auch vertretbar, fordert Achleitner eine rasche Öffnung vom Bund.
„Wenn Testungen als Eintrittskarte für den Friseur und andere körpernahe Dienstleistungen möglich sind, dann sollten sie auch für den Tourismus oder auch für Kulturveranstaltungen oder das Vereinsleben sowie den Sport gelten. Die sogenannten Nasenbohrer-Tests, die vor Ort im Wirtshaus, bei Kulturveranstaltungen oder im Verein gemacht werden, könnten eine sinnvolle Ergänzung zum offiziellen Testangebot in den Teststraßen bringen. Wissenschaftliche Studien haben ihre Wirksamkeit längst belegt.“


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