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LINZ/OÖ. Je weiter die Oberösterreicher in die Zukunft blicken, desto zuversichtlicher wird ihre Einschätzung – eines der Kernergebnisse einer aktuellen Umfrage des IMAS-Institutes, die anlässlich des 10-Jahr-Jubiläums der OÖ. Zukunftsakademie durchgeführt und jetzt präsentiert wurde.

V.li.: Johann Lefenda, Leiter der Oö. Zukunftsakademie, Landeshauptmann Thomas Stelzer und Paul Eiselsberg, Senior Research Director IMAS International, bei der Präsentation. (Foto: Land OÖ/Max Mayrhofer)

600 Oberösterreicher über 16 Jahre wurden über ihre Sicht der Zukunft befragt.

Die zentralen Ableitungen daraus:  

  • Die Bindung zu Oberösterreich ist hoch. 89 Prozent vergeben die Bestnote, nur drei Prozent der Befragten gaben an, lieber woanders wohnen zu wollen.
  • Die Mehrheit (57 Prozent) ist überzeugt: Oberösterreich hat eine hohe Zukunftskompetenz
  • Ein Drittel glaubt an bessere Entwicklungsmöglichkeiten junger Menschen in OÖ in den kommenden 7 bis 9 Jahren im Bundesländervergleich
  • Je weiter die Oberösterreicher in die Zukunft blicken, desto zuversichtlicher wird ihre Einschätzung (Bereits 74 Prozent sind zuversichtlich).  
  • Knapp die Hälfte der Oberösterreicher (49 Prozent) verbindet mit der Zukunft positive Aspekte
  • Spontan fallen den Oberösterreichern zum Begriff 'Zukunft' vor allem die Gesundheit und die Umwelt ein.
  • Ein Drittel der Oberösterreicher ist überzeugt: Die Corona-Krise wird unseren Alltag sehr stark verändern
  • Gesundheitssystem, wirtschaftliche Stärke und Unternehmergeist wirken als hoffnungsgebende Aspekte
  • Die Mehrheit der Oberösterreicher geht von wirtschaftlicher Erholung von der Corona-Krise 2023 oder später aus. Nur sechs Prozent gehen von einer Erholung noch in diesem Jahr aus. 

„Unser Anspruch ist es, gerade auch in Krisenzeiten die Zukunft aktiv zu gestalten und damit Oberösterreich wieder stark zu machen. Auf diesem Weg gibt die OÖ. Zukunftsakademie als Wissensdrehscheibe wertvolle Impulse. Sie trägt dazu bei, künftige Entwicklungen zuerkennen und richtig einschätzen zu können“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer. „In Oberösterreich lassen wir uns von Corona nicht ausbremsen und auch nicht von unserem Zukunftskurs abbringen.“

 „10 Jahre Zukunftsarbeit für Oberösterreich“

Die Zukunftsakademie arbeitet in einem interdisziplinären Team mit Fachleuten aus unterschiedlichen Bereichen. „Wir gestalten unsere Arbeit grundsätzlich themenoffen. Besondere Schwerpunkte sind „Ganzheitliche Kompetenzen“, „Zukunftsfähige Gesellschaft“, „Innovative Regionen“, „Visionäre Technologien“ und „Dynamischer Staat“, erklärt Johann Lefenda, Leiter der Oö. Zukunftsakademie. Diese Zukunftsfelder werden jeweils von Themenmanagern betreut. Wertvolle Impulse erhält die Zukunftsakademie von einem wissenschaftlichen Beirat mit Fachleuten aus dem In- und Ausland.


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