Runder Tisch soll Linzer Badebucht retten

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Jürgen Affenzeller Jürgen Affenzeller, Tips Redaktion, 28.04.2021 09:43 Uhr

LINZ. Wegen einer Schiffsanlegestelle ist die Linzer Badebucht im Bereich des Urfahraner Jahrmarktgeländes in Gefahr. Vizebürgermeister Markus Hein will einen runden Tisch, um ein Einlenken der Eigentümer zu erwirken.

Rechtlich hat die Stadt Linz keine Möglichkeiten, die Anlegestelle zu verhindern.

Groß war die Freude, über dem politischen Schulterschluss, das Jahrmarktgelände für die Linzer zu attraktivieren. Dazu gehörte auch eine Badebucht, die dem ganzen Projekt den eigentlichen Charakter geben soll. Nun wurde bekannt, dass genau in dem Bereich eine neue Anlegestelle geplant ist.

Zustimmung des Grundeigentümers nötig

„Von der Linzer Seite soll die touristisch genutzte Anlegestelle auf die Urfahraner Seite verlegt werden“, berichtet Vizebürgermeister Markus Hein: „Wenn eine Anlegestelle errichtet wird, braucht es die Zustimmung des Grundeigentümers. Das wäre in diesem Fall die Via Donau. Für die Genehmigung braucht es lediglich ein naturschutz-, wasser- und schifffahrtrechtliches Verfahren. Gibt es in diesen Verfahren keine rechtlichen Hinderungsgründe, ist der entsprechende Bescheid auszustellen - ob es der Stadt nun passt oder nicht!“

Runder Tisch soll gemeinsame Lösung erarbeiten

Für Hein gibt es nur eine Möglichkeit, ein Einlenken zu erwirken, da die Stadt Linz rechtlich keine Handhabe hat. An einem runden Tisch soll eine für alle zufriedenstellende Lösung gefunden werden. Hein fordert daher, dass die für Tourismus zuständige Stadträtin einen runden Tisch mit allen Stakeholdern organisieren soll.

„Es kann nicht sein, dass wir das einfach so schlucken müssen. Das schafft nur böses Blut. Zudem hat die Stadt Linz vom Schifffahrtstourismus nur sehr wenig. Es wäre doch viel vernünftiger, eine gemeinsame und partnerschaftliche Lösung an einem runden Tisch zu finden. Sollte es bis zur kommenden Gemeinderatssitzung keinen runden Tisch geben, werden wir das im Gemeinderat beantragen.“

 

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Kommentare

  1. Eine Donauinsel mit Wasserseitenarm ist der Wunsch der Linzer
    Eine Donauinsel mit Wasserseitenarm ist der Wunsch der Linzer03.05.2021 20:10 Uhr

    Dank an Hein: Bitte vertreten Sie die Anliegen der Linzer - Eigentlich ist es der große Wunsch der Linzer, das ursprüngliche Donauinsel-Konzept mit Wasserarm doch noch zu realisieren. Obwohl sich die klare Mehrheit der Linzer dafür ausgesprochen hat, siehe "Linzer Donauinsel" im LinzWiki, sprach sich Bürgermeister Klaus Luger gegen die Donauinsel mit Wasserarm aus. Nun soll auch noch statt der Wasserbucht eine Schiffsanlegestelle mit Bus-Parkplatz kommen und Klaus Luger rührt wieder einmal keinen Finger, um die Interessen der Linzer zu vertreten. Die Linzer Wähler werden beobachten, welche Linzer Parteien sich für ihre Interessen einsetzen und wie Stadtrat Hein in ihrem Sinn aktiv werden, und welche Parteien die Interessen der Bevölkerung ignorieren, wie es Klaus Luger (SPÖ) schon getan hat. Was für die Linzer Wähler zählt, ist das Ergebnis beim Donauinsel-Projekt, nicht was auf den Wahlplakaten versprochen wird. Am 26. September 2021 wird neben dem Landtag auch der Linzer Gemeinderat gewählt.



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