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OÖ. Ganz klar für den Rückbau der Kurzarbeit mit Mai spricht sich WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer aus. Alles andere sei „eine Wettbewerbsverzerrung“.

Symbolfoto (Foto: zabanski/Shutterstock.com)
Symbolfoto (Foto: zabanski/Shutterstock.com)

Die Kurzarbeit hat in den letzten zwölf Monaten die Existenz zahlreicher Unternehmen und damit zehntausende Arbeitsplätze gerettet. Jetzt ist es wichtig, den Neustart der Betriebe zu unterstützen und alle Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die dringend benötigten Arbeits- und Fachkräfte wieder dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. „Ich begrüße die von Bundesminister Kocher geplante und auch von der Wirtschaft geforderte Einschränkung der Möglichkeit zur Kurzarbeit auf jene Branchen und Betriebe, die diese nachweislich auch in Zukunft noch benötigen“, sagt WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer. „Alles andere wäre eine Wettbewerbsverzerrung bzw. eine Benachteiligung jener Unternehmen, die schon während der Pandemie trotz hoher Arbeitslosigkeit keine geeigneten Fach- und Arbeitskräfte finden konnten.“

Durchstarten im Mai

Für die Wirtschaftskammerpräsidentin war es aus Sicht der betroffenen Betriebe und Branchen – wie etwa im Tourismus - richtig und wichtig, die Beschäftigten über die Kurzarbeit im Unternehmen zu halten, um ab 19. Mai wieder richtig durchstarten zu können. Jetzt gelte aber wieder der Grundsatz, dass alle Menschen ohne Beschäftigung so rasch wie möglich dem allgemeinen Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen und mit Nachdruck vermittelt werden müssen. „Die Kurzarbeit und andere während der Pandemie absolut sinnvolle Unterstützungsmaßnahmen dürfen jedenfalls nicht zum Bremsklotz für den Neustart der heimischen Wirtschaft werden. Das gilt vor allem für jene steigende Zahl von Betrieben, die schon jetzt aufgrund fehlender Fach- und Arbeitskräfte ihren Betrieb teilweise nicht mehr aufrechterhalten können und immer öfter gute Aufträge ablehnen müssen“, so Doris Hummer.

Anreize schaffen

Darüber hinaus, fordert die WKÖ Beschäftigungsbarrieren zu eliminieren und echte Arbeitsanreize zu schaffen. Denn immer mehr Betriebe würden klagen, dass die „Rückführung“ der Mitarbeiter vom Homeoffice ins Unternehmen bzw. von der Kurzarbeit in die vor Corona geltende Arbeitszeit mitunter durchaus eine Herausforderung sein könne.


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