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OÖ. Die IG Gastro, ein Zusammenschluss von 21 Gastronomen aus Oberösterreich, rückt mit der neuen Plattform Gastjobs.at die Mitarbeiter in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner, IG Gastro-Obmann Johannes Roither sowie Hoteldirektorin Monika Tonner-Fiechtl wurde die neue Initiative präsentiert.

  1 / 3   Monika Tonner-Fiechtl (Hotel Kolping, Linz), Landesrat Markus Achleitner und Johannes Roither, Obmann der IG Gastro und Gastronom (v. l.) präsentierten die neue Plattform. (Foto: Land OÖ / Sabrina Liedl)

Lächelnde Gäste, tolles Feedback, Schule fürs Leben, „Berufung“, Freude am Kontakt: So beschreiben Mitarbeiter der 21 Betriebe der IG Gastro ihre Jobs. Die 21 Betriebe im Verein, der das Wirtshaus genauso umfasst wie das Café und den Hotelbetrieb, beschäftigen über 600 Mitarbeiter und sind ständig auf der Suche nach neuen Gesichtern. Mit der Plattform Gastjobs.at, die exklusiv den Mitgliederbetrieben vorbehalten ist, wollen sie sich hervorheben und für künftige Mitarbeiter besonders präsentieren. Die IG Gastro selbst ist über einige Jahre gewachsen und aus der Einkaufsgenossenschaft Hogast hervorgegangen.

Mitarbeiter als Botschafter

Monika Tonner-Fichtl, Direktorin des Hotel Kolping Linz, hebt dabei hervor, dass es ich um keine einfache „weitere Jobplattform“ handelt, sondern ein Blick hinter die Kulissen der Betriebe möglich gemacht wird. Employer-Branding steht dabei im Vordergrund, die Mitarbeiter sind „Markenbotschafter“, Die Schwelle für potenzielle neue Mitarbeiter ist niedrig, gesucht werden kann nach offenen Stellen aber auch nach den Betrieben selbst. „Die Betriebe und möglichen zukünftigen Kollegen präsentieren sich auch in sehr persönlich gehaltenen Videos. Mit diesem sehr authentischen Zugang soll es auch gelingen, potenziellen Mitarbeitern, auch Quereinsteigern den Einstieg in die Gastronomie schmackhaft zu machen bzw. bestehendes Personal in der Branche zu halten.“

„Wir wollen uns damit als ein Unternehmen mit 600 Mitarbeitern präsentieren, so werden wir künftig auch die Jobsuche gestalten“, so Obmann und Multigastronom Johannes Roither. Für ihn ist es wichtig, nicht zu jammern, sondern zu tun. Der Verein hat sich gegründet unter dem Motto „aktiv agieren statt zu reagieren. Wir wollen nicht über ein negatives Image oder Probleme reden, sondern ein positives Image prägen und greifbare Lösungen anbieten.“

Achleitner unterstreicht die Rolle am Arbeitsmarkt

„Der wichtigste „Rohstoff“ ist der Mitarbeiter, mit der Öffnung am 19. Mai haben die Branchen Gastro und Tourismus, Zulieferbetriebe und natürlich die Gäste wieder eine Perspektive. Mitarbeiter zu finden war aber schon vor der Pandemie eine große Herausforderung“, so Landesrat Achleitner. Der Appell, die Kurzarbeit zu nutzen, sei gefruchtet: „In der Kurzarbeits-Phase 1 waren 12.078 Personen in der Hotellerie und Gastronomie in OÖ zur Kurzarbeit angemeldet, in der aktuellen Phase 4 sind es nach wie vor 9.883 Personen. Wir hoffen, dass diese durch die Öffnungsschritte rasch wieder zu einer vollen Beschäftigung zurückkehren können.“

Die neue Plattform bezeichnet er als „Musterbeispiel“, nicht zu jammern, sondern zu machen. „Die Betriebe vermitteln so die Wertschätzung, die sie ihren Mitarbeitern entgegenbringen, und bieten die Möglichkeit, künftige Arbeitgeber direkt und authentisch kennenzulernen. Eine wichtige und wertvolle Initiative, die wir seitens des Landes auch gerne unterstützen“, so Achleitner.


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