Über 30.000 Radfahrer nutzten im Mai die Radhauptroute Linz-Puchenau
PUCHENAU/STEYREGG/LINZ. Radfahren liegt im Trend. In Österreich nutzen fast fünf Millionen Menschen, zumindest gelegentlich, das Rad im Alltagsverkehr, 2,3 Millionen sogar häufig. Die beliebte Mobilitätsoption ist gerade im Zentralraum ein wichtiger Mosaikstein im Gesamtverkehrskonzept. Mit den steigenden Temperaturen erhöhen sich auch die Nutzungsfrequenzen auf den beiden Radhauptrouten von Puchenau und Steyregg nach Linz.

In den Monaten April und Mai waren auf der Steyreggerbrücke knapp 19.000 Radfahrer unterwegs. Gegenüber den Vergleichsmonaten im Vorjahr ist das Aufkommen zwar etwas geringer, jedoch noch immer auf konstant hohem Niveau. Das maximale Tagesaufkommen war am Montag, 10. Mai, mit mehr als 800 Fahrten.
Auf dem Donauradweg Puchenau-Linz (Radhauptroute) betrug die Radfrequenz im April und Mai rund 57.500 Radfahrer. Gegenüber dem Vorjahr ist das Aufkommen im April etwas geringer, im Mai gibt es eine Zunahme von vier Prozent. Das maximale Tagesaufkommen war am Sonntag, 11. April, mit mehr als 2.000 Fahrten.
„Ich freue mich sehr über die konstant hohen Zahlen des Radverkehrs. Schließlich wird dies neben der Förderung der Gesundheit auch letztendlich positive Auswirkungen im Hinblick auf die Verkehrssituation haben. Um für die Menschen in unserem Land weitere Mobilitätsoptionen zu schaffen, werden die Strukturen weiter konsequent verbessert und ausgebaut. So konnte das Radprovisorium Waldeggstraße und erst kürzlich das LILO Radwegprovisorium in Leonding für den Verkehr freigegeben werden. Ebenfalls konnte der Radwegeausbau entlang der ehemaligen Florianerbahn nun auf Schiene gebracht werden“, so Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner.
Mobil ans Ziel
Der Radverkehr nimmt auch einen Schwerpunkt im Rahmen der neuen, gesamtheitlichen Mobilitätsinitiative „Mobil ans Ziel“ ein. „Um eine Erhöhung des Radverkehrsanteils zu erreichen, setzt das Infrastrukturressort des Landes auf eine 3-Säulen-Strategie. Diese Strategie setzt sich aus dem Infrastrukturausbau, der Bewusstseinsbildung sowie weiteren radverkehrsförderlichen Sicherheitsmaßnahmen zusammen. Gerade für die Bewusstseinsbildung ist die Mobilitätsinitiative „Mobil ans Ziel“ ein wichtiges Informations- und Kommunikationsinstrument“, so Steinkellner abschließend.


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