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LINZ. Um Spitalsmitarbeiter zu entlasten haben nun das Land OÖ, OÖ Gesundheitsholding und Ordensspitäler OÖ ein neues Konzept vorgestellt. Dieses erntete sogleich auch scharfe Kritik.

Symbolfoto (Foto: Robert Kneschke/Shutterstock.com)
Symbolfoto (Foto: Robert Kneschke/Shutterstock.com)

Immer mehr chronisch Kranke, häufigere Krankenhausaufenthalte und zuletzt die Corona-Pandemie – die Kliniken der Oberösterreichischen Gesundheitsholding und die OÖ Ordensspitäler, und damit in erster Linie die Mitarbeiter, sind seit Jahren zunehmend gefordert. Eine trägerübergreifende Taskforce, bestehend aus Land OÖ, OÖ Gesundheitsholding und Ordensspitäler OÖ, hat nun ein umfangreiches Maßnahmenpaket ausgearbeitet, um die Mitarbeiter zu entlasten. „Es gibt vier Leitprinzipien um die diese Maßnahmen kreisen“, so Gesundheitsreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP). Konkret sind das die Verbesserte Lenkung der Patienten, die Stärkung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung, der Ausbau der Digitalisierung und eine Entbürokratisierung in den Krankenhäusern. „Grundsätzlich ist jede Initiative zur Entlastung der heimischen Spitäler begrüßenswert“, kommentiert der Linzer Gesundheits-Stadtrat Michael Raml das Konzept. Von anderer Seite kommt jedoch scharfe Kritik.

Konzept ist „Wiederholen alter Hüte“

„Dass in den Vorschlägen Haberlanders mit keinem Wort die dringend nötige Aufstockung des Personals vorkommt, ist erschreckend, denn zahlreiche Studien und auch die Wünsche der Beschäftigten selbst belegen eindeutig, dass diese der zentrale Schlüssel zu ihrer Entlastung ist“, kritisiert AK-Präsident Johann Kalliauer. Als „Verzögerungstaktik“ und als „das Wiederholen alter Hüte“ bezeichnet die SPÖ die vorgestellte Strategie. Das ist ein durchschaubares wahltaktisches Manöver“, moniert SP-Gesundheitssprechers Peter Binder.


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