Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

LINZ. „In unser Auto schütten wir nur das beste Benzin rein, aber bei uns selbst kommen wir nicht auf die Idee“, gibt Denis Richter zu denken, der aktuell mit seiner Getränkemarke „BIOKRAFTSTOFF“ eine „saftige Erfolgsgeschichte“ schreibt. 

Denis Richter (Foto: Privat)
Denis Richter (Foto: Privat)

Seit Mitte Juni ist der in Linz entwickelte Natureistee, bestehend aus Grüntee, Ingwer, Minze und Limette, österreichweit in mehr als 600 Filialen der Supermarktkette Billa sowie ab September auch bei den Tankstellen der OMV gelistet. „Endlich ist die Zeit reif für so ein Produkt“, freut sich der Gründer Denis Richter, der vor fünf Jahren als erstes Unternehmen Europas mit „Chai Birds“, einem Chiasamengetränk, begann.

„Als Lebenskünstler bezeichnet“

Gesunder Lifestyle sei endlich salonfähig. „Wir merken das in unseren Foodtrucks, wo wir nunmal ganz nah am Endkonsumenten dran sind und genau mitkriegen, was den Leuten taugt und was sie brauchen. Mittlerweile ist jede zweite Speise schon vegetarisch, davon ein Drittel vegan. Weil, auch wenn du ein tolles Produkt hast, kann die Zeit nicht passen. Ich selbst bin immer gefühlt um zehn Jahre zu früh dran“, lacht der 43-Jährige, der dabei nie den Mut verloren hat.

„Mich haben sehr viele Menschen schon als Lebenskünstler bezeichnet, weil sie keine Ahnung davon hatten, was ich tue, aber ein Elon Musk und ein Jeff Bezos werden auch als Lebenskünstler bezeichnet“, schmunzelt der Linzer, der stets seinem Lebensmotto treu blieb: „Je größer du denkst, umso größer wirst du, weil wenn du im Kopf hast, dass du scheitern wirst, wirst du scheitern. Eine Hummel könnte aufgrund ihrer physikalischen Gegebenheiten auch nicht fliegen, nur weiß sie das nicht und fliegt.“

Rückschläge gemeistert

Dazu gehöre auch, den Mut zu haben, das Gegenteil von dem zu machen, was andere sagen. „Leute, die sich was trauen, sollen an sich glauben. Zumal in der heutigen Zeit niemand zu verhungern braucht, wenn er mal scheitert.“ Auch er selbst habe oft emotional am Boden gelegen und nicht mehr weiter gewusst. „Der Endverbrauchermarkt ist so eng wie im Spitzensport, da müssen so viele Komponenten passen, nicht nur die Ski, auch die Schuhe, der Belag, der Schnee, die Verfassung, das Mindset oder das Wetter. Jetzt im Moment habe ich aber das Gefühl, dass alles passt.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden