"Linzer Grüngürtel schützen"
LINZ. Für einen Verstärkten Schutz des Linzer Grüngrürtels sprechen sich die Grünen aus - besonders die Umwidmung ein Gebiet nahe des Pichlinger Sees macht ihnen Sorgen. Der zuständige Infrastruktur-Stadtrat Markus Hein beruhigt: Eine Umwidmung des Gebietes sei nicht angedacht.

Einmal mehr fordert der Grüne Landessprecher Stefan Kaineder einen verstärkten Schutz der Böden und Grünflächen. Die im Vorjahr beschlossene Raumordnungsnovelle bezeichnet er als „zahnlos“. „Kein Bauen mehr im Grünraum heißt damit für uns Grüne auch kein Bauen mehr im Linzer Grüngürtel“, betont Kaineder. „Der Grüngürtel ist gemeinsam mit den innerstädtischen Parkanlagen unser größter Schatz wenn es um den Kampf gegen die steigende Hitze geht“, betont auch die Grüne Linzer Umweltstadträtin Eva Schobesberger. Gefahr im Verzug sei in Pichling. Auch in den vergangenen Jahren immer wieder im Gespräch war eine Umwidmung von rund 18 Hektar neben dem bestehenden Betriebsbaugebiet Südpark. „Die Vorbereitungen für dieses Vorhaben sind im Stadtsenat einmal mehr mit Stimmen von SPÖ, FPÖ und ÖVP beschlossen worden. Und das, obwohl die naturschutzfachliche Stellungnahme zu dem Projekt klar die negativen Folgen aufzeigt, die durch die Zerstörung dieses Areals eintreten würden“, so Schobesberger.
Auf Unverständnis stößt diese Befürchtung bei Infrastruktur-Stadtrat Markus Hein (FPÖ). Die Umwidmung dieser Fläche sei schon seit über einem Jahr kein Thema mehr. 2020 sei untersucht worden, ob hier eine Umwidmung möglich sei, nachdem dies jedoch Hinsichtlich des Naturschutzes Bedenken gegeben hat, sei diese Umwidmung vom Tisch.


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