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OÖ/WIEN. Nachdem am Dienstag Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) Details und Reihenfolge zur dritten Covid-Impfung bekanntgab, bereitet man sich auch in Oberösterreich bereits auf die Auffrischungsimpfungen ab Herbst vor. Eine wichtige Rolle sollen dabei die niedergelassenen Ärzte spielen.

Die Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus werden nur mit den mRNA-Impfstoffen von Pfizer und Moderna durchgeführt. (Foto: volker weihbold)

Die Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus werden nur mit den mRNA-Impfstoffen von Pfizer und Moderna durchgeführt. Eine entsprechende Empfehlung des Nationalen Impfgremiums hat Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) am Dienstag veröffentlicht.

Die Reihenfolge für die dritte Impfung

Als erstes erhalten sollen die Auffrischung Seniorinnen und Senioren, Personen mit Vorerkrankungen wie Krebs oder Herzschwäche sowie alle mit AstraZeneca oder Johnson & Johnson Geimpften. Sie sollen die dritte Dosis sechs bis neun Monate nach der ersten Vollimmunisierung erhalten.

Danach sollen alle Erwachsenen folgen, die bereits mit Pfizer oder Moderna geimpft wurden. Hier soll der „dritte Stich“ neun bis zwölf Monate nach der Vollimmunisierung erfolgen. Für die dritte Gruppe der 12- bis 18-Jährigen wird vorerst noch keine Auffrischung empfohlen. Hier ist die Impfung aber ohnehin erst Ende Mai angelaufen.

Appell an niedergelassene Ärzte in OÖ

„Wir begrüßen die Entscheidung zu den Auffrischungsimpfungen des Bundes und sind darauf bereits gut vorbereitet“, so LH-Stv. Christine Haberlander, die auch einen Appell an die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte richtet: „Wir hoffen, dass die Hausärztinnen und Hausärzte auch bei diesen dritten Impfungen tatkräftig mitmachen. Wir brauchen sie insbesondere im Hinblick auf den Herbst und steigender Infektionszahlen. Sie kennen ihre Patientinnen und Patienten und haben Möglichkeiten, Personen zu überzeugen und objektiv sowie kompetent zu beraten.“

Das Land OÖ wird gemäß den Empfehlungen des NIG diese Auffrischungsimpfungen zuerst Älteren, Risikopatient/innen sowie jenen, die ursprünglich einen Vektorimpfstoff erhalten haben, anbieten.


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