Neuer Name, neuer Ort: WeFair erstmals im Design Center

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Nora  Heindl Nora Heindl, Tips Redaktion, 13.10.2021 09:17 Uhr

LINZ. Einkaufen mit gutem Gewissen, das verspricht die WeFair. Von 29. bis 31. Oktober präsentiert Österreichs größte Nachhaltigkeitsmesse, bisher bekannt als WearFair +mehr, 170 Ausstellende aus den Bereichen Mode, Ernährung und Lifestyle erstmals im Design Center. Was bei all den Neuerungen gleichgeblieben ist, sind die hohen Standards sowohl bei der Auswahl der Ausstellenden, beim Corona-Präventionskonzept als auch beim mehrfach preisgekrönten Nachhaltigkeitskonzept der WeFair.

Neuer Name, neues Design, neuer Standort: Die WeFair geht mit zahlreichen Neuerungen in ihre 14. Runde. „Die WeFair hat sich in den vergangenen Jahren von einem reinen Modemarkt zu einer 360- Grad-Messe für sämtliche Konsumbereiche entwickelt“, schildert Geschäftsführer Wolfgang Pfoser-Almer. „Diese Entwicklung spiegelt sich in unserem neuen Namen, der die beiden philosophischen Grundsäulen unserer Veranstaltung in sich trägt: We, also das Miteinander, und Fair, also den fairen und respektvollen Umgang mit Mensch und Natur.“

Der Umzug der WeFair wiederum war nötig, weil der bisherige Standort, die Tabakfabrik, aktuell großflächig umgebaut wird und in Zukunft nicht mehr genügend Platz für die Messe bietet. „Mit dem Design Center haben wir eine professionelle, stimmungsvolle Location für die WeFair Linz gefunden, die technisch und ökologisch den höchsten Standards entspricht“, freut sich Pfoser-Almer. „Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Umweltzeichen sind Nachhaltigkeit und ein achtsamer Umgang mit unseren Ressourcen zentrale Themen für uns“, betont auch Thomas Ziegler, Geschäftsführer des Design Centers: „Deshalb freuen wir uns ganz besonders, dass die WeFair erstmals bei uns im Design Center Linz stattfinden wird.“

Landesrat Stefan Kaineder, Schirmherr der WeFair, zeigt sich beeindruckt von der positiven Entwicklung bei Österreichs größter Nachhaltigkeitsmesse: „Das Angebot auf der WeFair ist den vergangenen Jahren enorm gewachsen. Die Messe zeigt, dass es viele Möglichkeiten gibt, wie jeder und jede einzelne einen positiven Beitrag zum Klimaschutz und einem sozialen Miteinander leisten kann.“

Hohe Standards bei Nachhaltigkeit

Im Bezug auf die Klimakrise müsse man alternative und nachhaltige Wege aufzeigen und vorleben – auch bei einer Großveranstaltung wie der WeFair, betont Agnes Zauner, Geschäftsführerin von Global 2000. Zu den Maßnahmen für einen möglichst umweltschonenden Ablauf gehören unter anderem die einfache Anreise mit dem Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln, barrierefreie Zugänge, wiederverwendbare Messestände aus Karton, strenge Mülltrennung und Mehrweggeschirr im Restaurantbereich – ein ganzheitliches Konzept, für das die WeFair im vergangenen Herbst bei der Green Event Gala zum dritten Mal in Folge als nachhaltigste Veranstaltung ausgezeichnet worden ist. „Als Green Event setzt die WeFair zahlreiche Maßnahmen für den Umweltschutz und ist damit Vorbild für viele andere Veranstaltungen„, so Zauner.

Vorbildlich ist auch die Auswahl der Ausstellenden: Egal ob langjährige Pionierin oder innovativer Newcomer, alle Ausstellenden werden von unabhängigen Fachleuten nach strengen Kriterien überprüft und ausgewählt. Heuer haben etwa 20 Prozent der Anmeldungen diese Überprüfung nicht geschafft. „Intransparente Lieferketten machen bewusste Kaufentscheidungen oft schwierig. Auf der WeFair stellt der strenge Kriterienkatalog sicher, dass Besucherinnen und Besucher wirklich mit gutem Gewissen einkaufen können“, sagt Konrad Rehling, Geschäftsführer von Südwind.

Die Corona-Krise habe die globalen Zusammenhänge und die damit verbundenen Probleme klar aufgezeigt, sagt Norbert Rainer, stellvertretender Geschäftsführer des Klimabündnisses Österreich. „So wie beim Kampf gegen Corona brauchen wir auch beim Klimawandel ein gemeinsames, schnelles und gezieltes Handeln auf der ganzen Welt. Im Besonderen für die kleinstrukturierte und regionale Wirtschaft ist Klimaschutz eine große Chance, und das können wir seit 13 Jahren auf der WeFair zeigen. Einige positive Vorbilder werden wir auch heuer wieder auf der großen Messebühne auszeichnen.“

Corona-Konzept sorgt für Sicherheit

„Wir haben schon im vergangenen Herbst unter Corona-Bedingungen stattgefunden und zufriedenes Feedback bekommen: Die Ausstellenden sind extrem dankbar für die Möglichkeit, bei uns auftreten und verkaufen zu können“, erzählt Pfoser-Almer. Voraussetzung dafür ist das umfassende Corona-Präventionskonzept, das auf den Erfahrungen vom Vorjahr basiert. Allerdings ist derzeit noch nicht absehbar, ob ein Zutritt mit 3G-Nachweis oder nur mit 2G erlaubt ist – dies hängt von der Auslastung der Intensivbetten ab. „Wir beobachten genau die Datenlage und reagieren entsprechend“, erklärt Pfoser-Almer. Auf jeden Fall müssen alle Besucher beim Eingang einen gültigen Nachweis zeigen und sich registrieren. Eine Maskenpflicht in der Halle wird es laut aktuellem Stand hingegen nicht geben. „Uns ist wichtig, für die Ausstellenden und die Gäste eine stimmige und sichere Atmosphäre zu schaffen“, fasst Pfoser-Almer die Bemühungen zusammen.

Alle Infos zu den Ausstellenden, Rahmenprogramm, Ticketpreise, Öffnungszeiten etc. findet man auf der WeFair-Homepage.

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