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LINZ. Die Linzer Freiheitlichen bringen in kommende Gemeinderatssitzung einen Antrag auf Implementierung einer „smarten“ Straßenbeleuchtung ein, die mit Bewegungssensoren ausgerüstet ist und ein hohes Energiesparpotential bietet.

Smarte Beleuchtung im Kommen: Befindet sich kein Fußgänger oder Fahrzeug auf der Straße, wird das Licht bis auf 15 % der normalen Leuchtkraft abgeblendet. (Foto: Take Photo/Shutterstock)

„Städte stehen derzeit gerade im Energie- und Sicherheitsbereich vor wachsenden Herausforderungen. Besonders deutlich zeigt sich das bei der Beleuchtung des öffentlichen Raumes. Einerseits soll Energie eingespart werden, andererseits muss eine entsprechende Verkehrssicherheit durch ausreichende Beleuchtung für alle Verkehrsteilnehmer sichergestellt bleiben. Gleichzeitig kann eine adäquate Beleuchtung des öffentlichen Raumes auch zu einer nachhaltigen Attraktivierung von Wohnräumen und für ein höheres subjektives Sicherheitsgefühl beitragen. Eine Antwort auf diese Herausforderungen kann die sogenannte ‚situative' oder auch ‚smarte' Beleuchtung bieten“, erklärt FP-Stadtrat Michael Raml.

Zeitpunkt zur Umstellung ist günstig

Im Rahmen dieses Konzepts werden Straßenleuchten mit Bewegungssensoren ausgerüstet. Diese registrieren, ob sich in seinem Überwachungsbereich ein Verkehrsteilnehmer bewegt. Befindet sich kein Fußgänger oder Fahrzeug auf der Straße, wird das Licht bis auf 15 % der normalen Leuchtkraft abgeblendet. Beispiele aus der Praxis zeigen, dass durch diese Maßnahmen, in Kombination einer flächendeckenden Umstellung auf LED-Beleuchtung, ein Einsparpotential von 80 % der zur Beleuchtung aufgewendeten Energie erreicht werden kann.

„Der Zeitpunkt für eine Umstellung ist günstig, da das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, derzeit eine entsprechende Umstellung fördert. Die Stadt Linz darf diese Chance, Klimaschutz und Sicherheit nachhaltig zu vereinen, nicht ungenützt verstreichen lassen und die anderen Fraktionen unseren Antrag mittragen werden“, so Raml.

 


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