Krimiserie „Soko Linz“ wird zum Fall für den Linzer Gemeinderat

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Jürgen Affenzeller Tips Redaktion Jürgen Affenzeller, 15.03.2022 11:01 Uhr

LINZ. Während „Soko Linz“ seit dem Start vor einigen Wochen für gemischte Gefühle bei den Zusehern und sinkende Einschaltquoten sorgt, wird die TV-Krimiserie am 17. März sogar ein Fall für den Linzer Gemeinderat.

„Ob krimibegeistert oder nicht, das Empfinden über die Serie hängt sehr stark von persönlichen Präferenzen ab. Sinkende Zuschauerzahlen als auch die Rückmeldungen in persönlichen Gesprächen und in den sozialen Medien lassen aber leider den Schluss zu, dass die Serie den Geschmack vieler Zuseher nicht getroffen hat“, betont die freiheitliche Gemeinderätin Ute Klitsch.

„Es scheint, als wäre die Chance, unsere Stadt als schönen und spannenden Ort darzustellen, von den Machern der Serie vertan worden. Ich werde daher in der kommenden Sitzung des Gemeinderates eine Anfrage an Bürgermeister Luger richten: Ich möchte wissen, ob und wie die Stadt die Produktion des scheinbar eher unglücklichen Serienformats unterstützt hat“, so Klitsch. Mit der sieben Punkte umfassenden Anfrage wollen die Freiheitlichen nicht nur Auskunft über mögliche finanzielle Unterstützung der Produzenten durch die Stadt einholen.

„Bei Drehorten mitreden“

Es solle auch geklärt werden, ob Dienstleistungen durch die Unternehmensgruppe Linz zur Verfügung gestellt wurden. Klitsch: „Linz wird nicht gerade als einladender Ort dargestellt. Wenn die Stadt tatsächlich Unterstützungsleistungen beigetragen hat, muss geklärt werden, ob man zumindest bei der Ausrichtung der Serie oder der Wahl der Drehorte mitbestimmen hätte können“.

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