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Eigene Brücke über die Donau für Fußgänger und Radler

Anna Fessler, 18.11.2022 10:28

LINZ. In der Diskussion um eine autofreie Nibelungenbrücke spricht sich der Verkehrsreferent Vizebürgermeister Martin Hajart weiterhin gegen eine Sperre für Autos aus. Für eine eigene Brücke für den Rad- und Fußverkehr ist er allerdings offen.

Nicht unüblich: Eigene Brücken für den Fuß- und Radverkehr, wie hier in Freiburg. (Foto: christiane65/stock.adobe.com)

Der Verkehrsreferent habe heute bekräftigt, dass er für eine eigene Brücke für den Rad- und Fußverkehr auf Höhe des Brucknerhauses gesprächsbereit sei, berichten die Linzer Grünen. Der frühere Mobilitätsstadtrat Jürgen Himmelbauer hatte dazu bereits ein konkretes Projekt vorgelegt, dessen Umsetzung wurde kurzfristig verworfen. 2007 hätte der Baubeginn starten sollen, die „Himmelbauer-Brücke“ wäre unweit vom Lentos über die Donau geführt worden. Ein international ausgeschriebener Architekturwettbewerb für die Gestaltung der Brücke wurde durchgeführt, nicht aber der Bau. Laut dem Standard wurden 230.000 Euro für den Steg ausgegeben, der dann nie gebaut wurde.

„Übergang für sanfte Mobilität dringend notwendig“

„Ein Übergang ausschließlich für die sanfte Mobilität ist in vielen anderen Städten seit Jahren Realität und wäre auch in Linz dringend notwendig, um dem Fuß- und Radverkehr endlich mehr Platz und Stellenwert einzuräumen. Dass der für den Verkehr zuständige Vizebürgermeister nun erkennt, dass eine eigene Brücke für den Radfahrer und Fußgänger wichtig wäre, ist sehr erfreulich und ein positives Signal“, so der Linzer Grünen-Klubobmann Helge Langer.

 


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