40 Lehrlinge sind neue Klimabotschafter

Karin Seyringer Tips Redaktion Karin Seyringer, 07.12.2022 15:06 Uhr

OÖ. Mehr als 40 neu ausgebildete Lehrlinge bringen ihre Klimaschutz-Kompetenz in oberösterreichische Unternehmen ein. Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr wurde das Projekt „Klimachecker at Work – Lehrlinge als Klimabotschafter“ vom Klimabündnis OÖ auch heuer wieder durchgeführt. Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung präsentierten die Teilnehmer, darunter auch Auszubildende von Siemens Linz, die ausgearbeiteten Klimaschutz-Projekte und wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Im Rahmen dieses Projekts erhalten Lehrlinge eine umfassende Ausbildung zum Thema Klimaschutz und Klimawandelanpassung und bringen anschließend ihr neu gewonnenes Wissen in ihrem Unternehmen ein. So entstehen konkrete Erfahrungen, von denen sowohl die Jugendlichen als auch die Unternehmen profitieren. Die Lehrlinge entwickeln ein Klimaschutzprojekt speziell für ihre Arbeitsstätte, um auch Kollegen mit dem Thema in Berührung zu bringen und zum Handeln zu motivieren.

Von Wasserstoffautos bis zu klimafreundlicherem Wohnen

Im Jahr 2022 wurden durch das Projekt mehr als 40 oberösterreichische Lehrlinge zu Klimabotschaftern ausgebildet, die in zehn Projektgruppen Umwelt- und Klimaschutz-Projekte für ihre Betriebe ausgearbeitet und umgesetzt haben. Unter den Lehrlingen waren auch Auszubildende von Siemens Linz. „'Ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch', dieses Zitat beschreibt die Projekte, die wir durch das Klimabündnis Österreich machen durften, sehr gut. Die Themen reichten von Wasserstoffautos, über E-Fahrradstationen bis hin zum klimafreundlicheren Wohnen. Das Klimabündnis unterstützte uns mithilfe von Ratschlägen und Verbesserungsvorschlägen, um unsere Projekte so gut als möglich zu verwirklichen und schlussendlich im Landhaus zu präsentieren. Danke nochmals an alle Organisatoren“, freuen sich diese.

„Im Unternehmen Vorreiterrolle übernehmen“

„Für uns ist dieses Projekt ein wichtiger Teil von Nachhaltigkeit bei Siemens und wir sind sehr erfreut, dass eine große Anzahl unserer Auszubildenden sich mit ihren großartigen Projekten für den Klimaschutz engagiert. Unsere Nachwuchskräfte haben damit bewiesen, dass sie die Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft mittragen und auch im eigenen Unternehmen eine Vorreiterrolle übernehmen können und wollen. Seitens Siemens werden unsere Klimachecker auch in Zukunft bei der Umsetzung der Projekte unterstützt und wir freuen uns auf die nächsten jungen Klimachecker bei Siemens und ihre spannenden Projektideen“, so Günther Schallmeiner, Leiter der Siemens-Niederlassung Linz, und Gerhard Zummer, Leitung Siemens Professional Education.

„Partner im Kampf gegen Klimakrise“

„Wir sehen die oberösterreichische Wirtschaft und Industrie als ausschlaggebende Partner im Kampf gegen die Klimakrise. Gerade viele kleine und mittlere Betriebe in Oberösterreich sind längst Vorreiter in Sachen Klimaschutz und machen sich Überlegungen über die Zukunft und wie sie in ihren Unternehmen CO2-Emissionen einsparen oder gar auf null senken können. Mit den Klimacheckern verstärken und verankern wir den Diskurs über Klimaschutz im Betrieb, ausgehend von den Lehrlingen über die Mitarbeiter bis zur Unternehmensführung“, ist Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder überzeugt.

Und Norbert Rainer, Klimabündnis OÖ-Geschäftsführer, ergänzt: „Mit den Klimacheckern@Work gelingt uns eine Win-Win-Win Situation. Die jungen Menschen werden im Unternehmen noch mehr wertgeschätzt, die Firmen profitieren von den umgesetzten Projekten und auch das Weltklima freut sich über die CO2-Einsparungen und Umweltprojekte.“

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