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LINZ. Die Linz AG plant eine Verdreifachung der neuen Anschlüsse an die Fernwärme im kommenden Jahr. 300 neue Objekte sollen 2023 angeschlossen werden, zusätzlich werden 1000 Wohnungen auf Fernwärme umgestellt.

Die Linz AG hat den Ausbau der Fernwärme zu einem Arbeitsschwerpunkt erklärt. (Foto: Ruta Saulyte/stock.adobe.com)

Ein aktueller Arbeitsschwerpunkt der Linz AG ist die Erweiterung des Fernwärmenetzes. 80.000 Haushalte in Linz sind derzeit an das Netz angeschlossen, im Stadtgebiet werden jährlich 100 neue Anschlüsse errichtet. Im kommenden Jahr soll diese Zahl verdreifacht werden. Ebenfalls erhöht werden soll die Zahl der Nachinstallationen. Bisher wurden jährlich 500 Linzer Haushalte von Gas auf Fernwärme umgestellt, künftig sollen es 1000 bis 1500 sein.

Auch das Online-Angebot wird ausgebaut, ab März 2023 informieren Onlineberater unter anderem über Fernwärmeanschlüsse, erneuerbare Wärmeversorgung und Förderungen.

„Upgraden veralteter Wärmeversorgung“

„Mit der Linz AG besitzen wir in Linz unseren größten Energie- und Wärmeversorger. Die stetige Weiterentwicklung sowie der Ausbau geeigneter Wärmenetzwerke ist unumgänglich. Zentral ist dabei auch Upgraden veralteter Wärmeversorgung, wie etwa durch Gas, auf neuere und nachhaltigere Varianten. Damit leisten wir einen Beitrag zur Versorgungssicherheit und auch zur ökologischen Umgestaltung unseres Heizsystems. Denn das Fernwärmenetz lässt sich leichter auf erneuerbare Energien umstellen als Einzelheizungen“, so Bürgermeister Klaus Luger.

Erneuerbaren-Anteil soll weiter steigen

Der Anteil nicht fossiler Brennstoffe wie Biomasse und Reststoffe liegt laut Linz AG für Fernwärme aktuell bei 40 Prozent. „Unser Ziel ist es, den Erneuerbaren-Anteil in der Fernwärmeerzeugung bis 2035 auf mindestens 80 Prozent zu steigern. Bis 2030 wollen wir schon bei 60 Prozent liegen“, so der Leiter der Linz AG-Fernwärme, Manfred Föderl dieses Jahr. Im Mai wurde mit dem „Wärme-Wandler“ ein Großprojekt vorgestellt, mit dem in Zukunft Erdgas eingespart werden kann. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2027 geplant.

 


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