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LINZ. Mit einem Jahresumsatz von 1,159 Milliarden US-Dollar hat der Software-Gigant Dynatrace im Geschäftsjahr 2023 erstmals die Umsatzmilliarde übersprungen. Das in Linz gegründete Unternehmen ist damit um 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen.

Dynatrace-Gründer und Technischer Leiter (CTO) Bernd Greifeneder (Foto: Ines Thomsen)
Dynatrace-Gründer und Technischer Leiter (CTO) Bernd Greifeneder (Foto: Ines Thomsen)

Im Geschäftsjahr 2023 (bis 31.03.2023) zeigte sich insbesondere das 4. Quartal wachstumsstark. Mit einem Umsatz von 314 Millionen US-Dollar liegt dieses 27 Prozent über den Vergleichszahlen des Vorjahres.

Künstliche Intelligenz übernimmt Routine-Aufgaben

Dynatrace wurde 2005 in Linz gegründet. Den wirtschaftlichen Erfolg sieht man durch den technologischen Vorsprung begründet: Künstliche Intelligenz (KI) übernimmt Routineaufgaben und analysiert Billionen von Abhängigkeiten in komplexen Softwaresystemen. „Die KI von Dynatrace erkennt nicht nur vollautomatisch, ob ein digitaler Dienst fehlerhaft oder langsam arbeitet, sondern warnt auch vor möglichen Sicherheitsrisiken und blockt aktiv Cyber-Angriffe ab. Sie liefert aus Milliarden von Möglichkeiten die exakte Ursache von Problemen oder Cyber-Risiken und setzt deren Behebung transparent und vertrauenswürdig in Gange“, sagt Dynatrace-Gründer und -CTO Bernd Greifeneder.

Forschungs- und Entwicklungsteam innerhalb eines Jahres um 200 Mitarbeiter gewachsen

Seit 2019 ist Dynatrace an der New Yorker Börse notiert. Das von Greifeneder geleitete Forschungs- und Entwicklungsteam ist von 2022 bis 2023 um zweihundert Mitarbeiter auf 1.400 gewachsen, damit beschäftigt das Unternehmen 4.200 Mitarbeiter weltweit. An den österreichischen Standorten Linz, Wien, Graz, Innsbruck, Klagenfurt und Hagenberg sind 1.100 Mitarbeiter tätig. „Wir investieren weiterhin kontinuierlich in unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und suchen deshalb für unsere heimischen Standorte in Österreich und auch international gezielt nach Verstärkung – in allen Unternehmensbereichen“, so Greifeneder.

Zentrale Rolle Österreichs als strategischer Vorteil

Er rechnet auch weiterhin mit einem stabilen Mitarbeiter-Wachstum in Österreich. Es sei ein strategischer Vorteil, dass Österreich seit Beginn eine zentrale Rolle spielt. „Vermutlich ist in keiner zweiten Branche der internationale Wettbewerb so intensiv und so transparent wie in der IT. Dass Dynatrace in der Forschung und Entwicklung vorwiegend auf Innovationskraft made in Austria setzt, untermauert, dass auch in Österreich Spitzentechnologie entwickelt wird.“, so der Dynatrace-Gründer.

Zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 wolle man sich weiter auf Innovationen konzentrieren, um den sich wandelnden Kundenbedürfnissen zu entsprechen.


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