Bilanz nach zehn Tagen Mona-Lisa-Tunnel-Sperre
LINZ. Am ersten Tag der Mona-Lisa-Tunnel-Sperre mussten Autofahrer viel Geduld mitbringen, die befürchtete Katastrophe blieb jedoch aus. Vizebürgermeister Martin Hajart zieht nun eine erste Zwischenbilanz zur Sperre.

„Die ersten zehn Tage sind geschafft – das ganz große Staudilemma ist gottlob ausgeblieben, wenngleich es am Mittwoch doch zu stärkeren Beeinträchtigungen gekommen ist“, so der Linzer Verkehrsreferent Martin Hajart zur Tunnelsperre, die noch bis 8. September dauern wird.
Ganz ohne Zeitverlust geht es nicht
„Ganz ohne Zeitverlust geht es leider nicht“, so Hajart, der appelliert, nach Möglichkeit das Auto stehen zu lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel oder einspurige Fahrzeuge umzusteigen. Alle Zusatzangebote zum Umsteigen und empfohlene Ausweichrouten sind auf einer eigens eingerichteten Seite zu finden. Heute wurden als zusätzlicher Anreiz zum Umstieg gemeinsam mit der Radlobby Frühstücks-Sackerl an einspurige Fahrzeuge auf der Bypass-Straße verteilt.
Ausweichstraße gut frequentiert
Auf der Ausweichstraße dürfen nur öffentliche Verkehrsmittel und einspurige Fahrzeuge fahren, was in den ersten zehn Tagen sehr gut funktioniert habe: „Die Moosfelderstraße war enorm stark mit einspurigen Fahrzeugen frequentiert. Ich hoffe, dass das auch weiterhin so gut klappt und auch die Busse gut genutzt werden.“, so Hajart. Dafür wurde auch der Takt der Busse verdichtet.
Schade sei, dass man noch keinen verdichteten S-Bahn-Takt anbieten könne, da dies erst mit dem viergleisigen Ausbau der Westbahnstrecke möglich wäre. Hajart wolle „weiter in Wien lästig bleiben“, damit die Fertigstellung noch vor 2032 möglich werde. „Zumindest konnten wir erreichen, dass während der gesamten Tunnelsperre der Zugbetrieb aufrechterhalten wird“.


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