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MONACO. Der Schüler Michael Putz aus Steyr (OÖ) überreichte in Monaco das Friedenslicht an Fürst Albert II. und Fürstin Charlène. Als Dank gab es ein High five.

Friedenslicht in der Krippe im Fürstenpalast (Foto: Land OÖ/Max Mayrhofer)
  1 / 2   Friedenslicht in der Krippe im Fürstenpalast (Foto: Land OÖ/Max Mayrhofer)

„Deine Generation ist die Zukunft, und es ist wichtig, dass du mit dem Anspruch aufwächst, mit allen Mitteln eine bessere Welt zu schaffen.“, mit diesen Worten wandte sich Fürst Albert II. an Michael Putz (10). Das auserkorene Friedenslichtkind durfte im Fürstenpalast gemeinsam mit Landeshauptmann Thomas Stelzer das Weihnachtssymbol überreichen. Im Anschluss gab es ein High five des Fürsten für Michael: „Das war voll cool“. Der hilfsbereite 10-jährige Schüler aus Steyr wurde wegen seines Engagements bei den Pfadfindern, der Jungfeuerwehr und den Ministranten ausgewählt. Das Friedenslicht kennt er von klein auf, „weil es bei uns in der Familie zu Weihnachten dazugehört.“, sagt Michael.

Eine Ehre für Monaco

Seit mittlerweile 37 Jahren geht das weihnachtliche Friedenssymbol um die Welt. Der Fürst, der für seinen Einsatz für den Weltfrieden sowie für sein Umweltengagement bekannt ist, betonte bei der Audienz, welche Ehre es ihm sei, für die Übergabe ausgewählt worden zu sein, und wie wichtig das Friedenslicht besonders in diesen Zeiten ist. Auch Stelzer wies auf die aktuelle Situation hin: „Wären wir heute nicht rund 730 Kilometer von Linz nach Monaco gereist, sondern Richtung Osten, dann wären wir jetzt in Lemberg in der Ukraine, in einem Land, wo ein furchtbarer Krieg herrscht. Der Blick auf die Landkarte macht deutlich, wie wichtig es mittlerweile auch in Europa ist, über Frieden zu sprechen.“

„Gerade in diesen so schwierigen Zeiten ist es wichtig, die über 2000 Jahre alte Friedensbotschaft in die Welt zu tragen“, betont ORF OÖ Landesdirektor Klaus Obereder. Das Symbol wurde heuer von einem christlichen Kind in Bethlehem entzündet und in Österreich an Michael Putz übergeben.


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