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Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie: Zeichen gegen LGBTIQ*-Diskriminierung in Linz

Marlis Schlatte, 17.05.2024 10:49

LINZ. Heute, am 17. Mai, ist der internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie, kurz IDAHOBIT. Das Datum markiert jenen Tag, an dem die WHO im Jahr 1990 Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten strich. Der Aktionstag wird seit 2005 jährlich gefeiert, dabei soll ein Zeichen gegen Gewalt und Ausgrenzung gesetzt werden. In Linz gibt es dazu eine Veranstaltung, um sich untereinander auszutauschen.

  1 / 3   Von 14 bis 18 Uhr findet heute eine Veranstaltung der "Rainbow Reflections" im Innenhof der Kunstuniversität statt. (Foto: erika8213/stock.adobe.com)

Zum heutigen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie hissten Vizebürgermeisterin Tina Blöchl, LGBTIQ*-Koordinatorin Patricia Kurz-Khattab und Personalvertreter Peter Steinerberger die Regenbogenfahne vor dem Alten Rathaus. Damit soll ein Signal der Akzeptanz und Unterstützung für ein queeres Leben in Linz gegeben werden.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rainbow Reflections“ lädt die Stadt heute, am 17. Mai, von 14 bis 18 Uhr in den Innenhof der Kunstuniversität HP 6 ein. „Jede*r Linzer*in ist unterschiedlich und diese Vielfalt bringt viel Positives mit sich. Als öffentliche Verwaltung und Arbeitgeber steht die Stadt Linz für Diversität, Toleranz und Gleichberechtigung. Für queere Menschen ist der IDAHOBIT ein Aktionstag gegen Gewalt und Ausgrenzung. Zu diesem Anlass gibt es morgen die Möglichkeit zum Austausch im Innenhof der Kunstuniversität“, so Vizebürgermeisterin Tina Blöchl.

Übergriffe aufzeigen und klar benennen

Auch die Grünen Linz sprechen sich für mehr Sichtbarkeit der LGBTIQ*-Community im öffentlichen Raum aus. „Gerade wenn Rechte mit Hetzkampagnen und Gewaltaufrufen in ganz Europa die Demokratie bedrohen, ist es umso wichtiger aufzustehen und zu sagen: Wir kämpfen dafür, dass Menschen hier sicher und sichtbar leben und lieben können, wie sie möchten. Denn Ausgrenzung hat in unserer Gesellschaft keinen Platz“, betont Gemeinderätin Julia Mandlmayr, LGBTIQ*-Sprecherin der Grünen Linz anlässlich des IDAHOBIT.

Wie wichtig der Einsatz für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung der queeren Community ist, habe sich 2022 bei der „linzpride“ besonders drastisch gezeigt, so Mandlmayr. Dabei sei eine Gruppe von Mädchen, jungen Frauen und Transgender-Personen in der Linzer Innenstadt von jungen Burschen körperlich angegriffen, beschimpft und verletzt worden. „Solche brutalen Übergriffe zeigen, dass wir von einer Akzeptanz der queeren Community nach wie vor weit entfernt sind und noch viel zu tun bleibt. Deshalb ist es wichtig, Übergriffe jeglicher Art klar zu benennen, aufzuzeigen und dagegen vorzugehen, um in unserer Stadt ein gleichberechtigtes Miteinander zu schaffen. Hier sind wir alle gefordert“, betont die Grüne-Gemeinderätin.


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