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Neue MBA-Programme: Limak setzt Schwerpunkt auf KI und internationalen Erfahrungsaustausch

Marlis Schlatte, 28.05.2024 14:42

LINZ. Die LIMAK Austrian Business School bietet MBA-Programme für die Weiterbildung von Führungskräften und fungiert als Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Mit neuen Formaten und Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Business Process Optimization und People Management will die älteste Business School Österreichs nun ihren Wachstumskurs fortsetzen.

V.l.: Gerhard Leitner (Geschäftsführer LIMAK),  Florian Hagenauer (Präsident LIMAK), Stefan Koch (Rektor der Johannes Kepler Universität Linz), Robert Breitenecker (Wissenschaftlicher Leiter LIMAK) (Foto: LIMAK)
V.l.: Gerhard Leitner (Geschäftsführer LIMAK), Florian Hagenauer (Präsident LIMAK), Stefan Koch (Rektor der Johannes Kepler Universität Linz), Robert Breitenecker (Wissenschaftlicher Leiter LIMAK) (Foto: LIMAK)

Die LIMAK Austrian Business School konnte 2023 ihren Erfolgskurs fortsetzen und übertraf den Vorjahresrekord um fünf Prozent mit knapp 3.300 Teilnehmerinnen. Beide Geschäftsbereiche, die akademischen Programme und LIMAK IN.SPIRE, trugen zum Wachstum bei. „2024 rechnen wir erstmals mit mehr als 3.500 Führungskräften in unseren Programmen. Dieses Ziel erreichen wir, indem wir gezielt jene Zukunftsthemen aufgreifen, die den Unternehmen unter den Nägeln brennen, und durch die Einführung der neuen Kurzformate Executive Essentials“, so LIMAK-Präsident Florian Hagenauer.

Die Teilnehmer bewerteten die Angebote im Durchschnitt mit der Note 1,3 - ein Erfolgsfaktor dabei sei die enge Verbindung zur Johannes Kepler Universität Linz. Vor drei Jahren wurde der neue Standort im Science Park neben der JKU bezogen.

Synergien mit der JKU

JKU-Rektor Stefan Koch betont ebenfalls die Vorteile der räumlichen Nähe zur LIMAK: „Mit den ordentlichen Studien der JKU Business School und den postgradualen Studiengängen der LIMAK bietet unser Campus ein vielfältiges Angebot für (angehende) Führungskräfte und Manager*innen. Die Studierenden profitieren von den kurzen Wegen und der engen Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft.“

Angesichts der Herausforderungen durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz hebt Koch die Bedeutung lebenslangen Lernens hervor. Auch die LIMAK wird künftig einen Schwerpunkt auf KI setzen. „Künstliche Intelligenz verändert unsere Welt in rasantem Tempo. Die Auswirkungen betreffen nahezu alle Branchen und Arbeitsbereiche. Die postgradualen Angebote der LIMAK vermitteln wichtiges Know-how, um mit den Auswirkungen von KI wirkungsvoll umzugehen. Sie sind eine tolle Ergänzung zur JKU-Lehre und zur Forschung in diesem Bereich und ich bin überzeugt, dass sich weiterhin viele Synergien ergeben“, so Koch.

Neue Programme

Im Frühjahr brachte die LIMAK zwei neue MBA-Programme heraus: Im „Executive MBA Business Innovation and Optimization“ werden Innovation und Transformation, insbesondere durch Künstliche Intelligenz, thematisiert. Der zweite MBA, „General Management for Future Business“, bietet Individualisierung und Flexibilität, wobei die Teilnehmenden nach drei Core-Modulen zwei der vier Module Sales Management, Sustainable Business, Strategic People Management oder Business Process Optimization wählen können und so entscheiden, welche Kompetenzen sie für ihre aktuelle oder zukünftige Führungsrolle anstreben.

„Wir sind mit unseren Angeboten immer am Puls der Zeit, weil wir uns bei der Ausrichtung und Gestaltung der Kursangebote immer fragen: Welchen Herausforderungen müssen sich Führungskräfte jetzt und in Zukunft stellen? Und welche Kompetenzen und Fähigkeiten benötigen sie, um diese zu meistern?“, erklärt Robert Breitenecker, der wissenschaftliche Leiter der LIMAK.

Internationaler Perspektiven gewinnen

Auch bei den Inhouse-Programmen verzeichnet LIMAK IN.SPIRE positive Entwicklungen. Mit über 3.000 teilnehmenden Führungskräften in 177 Projekten wurden neue Rekordzahlen erreicht, was eine Steigerung von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr und 50 Prozent gegenüber 2021 bedeutet. Besonders gefragt sind maßgeschneiderte Programme für Führungskräfteentwicklung, Talent- und High-Potential-Programme sowie C-Level-Impulse.

Der Trend bei IN.SPIRE-Projekten geht verstärkt in Richtung internationaler Erfahrungsaustausch. Im April organisierte die LIMAK für 15 Führungskräfte aus sechs Nationen einen Study Trip nach Japan, mit Unternehmensbesuchen und Kursen an der Kyoto University. Bereits 25 Prozent der Inhouse-Projekte sind international und finden an Orten wie San Francisco/Silicon Valley und Tokyo/Kyoto statt.

Elf weitere Executive Essentials geplant

Die im Herbst eingeführten Executive Essentials erwiesen sich als besonders erfolgreich. „Mehr als 200 Führungskräfte wurden in die Entwicklung des Formats integriert und als Ergebnis sind die ein- bis zweitägigen Kurzformate entstanden, bei denen Führungskräfte ihr Wissen in kürzester Zeit erweitern und sich bei aktuellen Trendthemen auf den neuesten Stand bringen können“, so LIMAK-Geschäftsführer Gerhard Leitner.

Mit den Executive Essentials schaffe es LIMAK ein lebenslanges Lernprogramm für Führungskräfte zu sein. Durch Themen wie Künstliche Intelligenz, People Management, Employee Experience, Strategie & Innovation, Business Process Optimization sowie Positive Leadership und Nordic Leadership liegt die Nachfrage nach den neuen Formaten 50 Prozent über den Erwartungen.

Für das nächste Jahr plant LIMAK, das Portfolio von 14 auf 25 Executive Essentials zu erweitern und verstärkt den Wiener Markt ins Visier zu nehmen.


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