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LINZ. Der Stahlkonzern voestalpine hat heute (5.06) den Bericht für das Geschäftsjahr 2023/2024 präsentiert. Das Ergebnis nach Steuern ist auf 207,1 Millionen Euro zusammengeschrumpft, im Vorjahr lag es noch bei 1,18 Milliarden Euro.

Voestalpine: Das Ergebnis nach Steuern ist auf 207,1 Millionen Euro zusammengeschrumpft. (Foto: voestalpine/Martin Eder)

Das Betriebsergebnis der voestalpine vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) liegt bei 1,7 Milliarden Euro. Im Vorjahr konnten 2,5 Milliarden Euro EBITDA erzielt werden. Auch im kommenden Geschäftsjahr wird ein EBITDA zwischen 1,7 und 1,8 Milliarden Euro erwartet.

1,1 Milliarden Euro Abschreibungen

Die voestalpine führt das neben der schwachen Konjunktur auf Einmaleffekte zurück: Wie berichtet, plant die voestalpine den Verkauf von Buderus Edelstahl in Deutschland. Dieser geplante Verkauf führt zu außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von 360 Millionen Euro, wovon 92 Millionen Euro auch im EBITDA wirksam werden. Die strukturelle Unterauslastung in der Automobilzulieferindustrie in Deutschland führt zur Restrukturierung im Bereich Automotive Components der Metal Forming Division. Das bringt einmalige Abschreibungen in Höhe von 68 Millionen Euro mit sich. Insgesamt wurden Abschreibungen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro verbucht, im Vorjahr waren es 921 Millionen Euro gewesen.

Mehr Investitionen, mehr Mitarbeiter

Gestiegen sind im abgelaufenen Geschäftsjahr die Investitionen, sie lagen mit 1,2 Milliarden Euro um 33,7 Prozent höher als im Vorjahr (922 Millionen Euro). Das Eigenkapital der voestalpine sank im Berichtszeitraum von 7,69 auf 7,5 Milliarden Euro ab. Die Nettofinanzverschuldung stieg von 21,6 auf 22 Prozent leicht an. Die Dividende soll nun von 1,50 Euro auf 0,70 Cent verkleinert werden.

Auf die Zahl der Beschäftigten hatte der Gewinneinbruch keine Auswirkungen: diese sind sogar um 0,8 Prozent auf 51.600 (Vollzeitäquivalente weltweit mit Stand 31. März 2024).


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