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Pendlerstrecke zwischen Linz und dem Mühlviertel: Desolate Pachmayrstraße wird saniert

Marlis Schlatte, 13.06.2024 14:17

LINZ/LICHTENBERG. Wer von Linz aus schon einmal einen Ausflug über Lichtenberg in das Mühlviertel gemacht hat, weiß wohl über den desolaten Zustand der verbindenden Pachmayrstraße Bescheid. Immer wieder forderten auch Pendler, die vom Mühlviertel nach Linz pendeln, eine Sanierung der Straße. Nun gab es im Linzer Stadtsenat grünes Licht, die Bauarbeiten sollen 2025 starten.

Die Pachmayrstraße wird täglich von vielen Pendlern und Ausflüglern als Verbindungsstrecke zwischen Linz und dem Mühlviertel genutzt - dabei wurde sie in den vergangenen Jahren immer desolater. (Foto: Gregor Luckeneder)
Die Pachmayrstraße wird täglich von vielen Pendlern und Ausflüglern als Verbindungsstrecke zwischen Linz und dem Mühlviertel genutzt - dabei wurde sie in den vergangenen Jahren immer desolater. (Foto: Gregor Luckeneder)

Die Pachmayrstraße dient vielen Pendlern aus dem Mühlviertel, etwa aus Lichtenberg, Eidenberg, Gramastetten usw., als Verbindungsstrecke nach Linz. Jener Straßenabschnitt, der sich vom Fuße des Gründbergs, vorbei am OÖ Bienenzuchtverband bis hin zur Lichtenberger Gemeindegrenze zieht, ist seit Jahren in desolatem Zustand. Schlaglöcher sowie kaputte Randsteine und Bankette erschweren das Befahren der ohnehin engen und steilen Straße. Die Strecke muss von vielen jedoch täglich am Weg in die Arbeit oder in die Schule zurückgelegt werden.

Zwischen dem Haus Pachmayrstraße 20 (kurz nach dem Spar in Gründberg) und der Gemeindegrenze Lichtenberg wird nun eine Sanierung der Straße durchgeführt - das beschloss der Linzer Stadtsenat in seiner heutigen Sitzung, am 13. Juni, aufgrund der sich häufenden Beschwerden von Verkehrsteilnehmern.

Saniert wird mit 100.000 Euro

Der Bestand soll saniert und ab dem Imkerhof eine geringe Verbreiterung der Fahrbahn durchgeführt werden, um das Ausweichen zu erleichtern. Dadurch soll eine Beschädigung der Bankette vermieden und künftige Reparaturkosten minimiert werden.

Die Sanierung erfordere eine genaue Planung - spezielle Ingenieursleistungen und ein geotechnisches Gutachten seien dabei notwendig. Zudem müssen Grundstückseigentümer, Bäume, Mindestbreiten und Ausweichbuchten, etwa für Busse, berücksichtigt werden. Dabei werde man mit den städtischen Geschäftsbereichen „Planung, Technik und Umwelt“ sowie „Stadtgrün und Straßenbetreuung“ zusammenarbeiten. Als finanzielle Mittel gab der Stadtsenat 100.000 Euro frei.

Die Grundlagendokumente für die Bauausschreibung sollen voraussichtlich im Herbst diesen Jahres vorliegen. Mit den Sanierungsarbeiten soll dann 2025 begonnen werden, zeitweise müsse die Pachmayrstraße dafür gesperrt werden, heißt es von der Stadt Linz. Der Verkehr werde dann über den Pöstlingberg (Hansberg Landesstraße; Hagenstraße - Hohe Straße) umgeleitet, wie es auch bei Sperren aufgrund von Forstarbeiten gehandhabt wird.

„Planung und Sanierung mit Augenmaß“

Ziel der Sanierung sei nicht, das Verkehrsaufkommen zu erhöhen und eine Durchzugsstraße zu schaffen, weshalb die Planung und Sanierung mit Augenmaß erfolgen soll, betont Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Martin Hajart (VP): „Sinn der Maßnahme ist, zum einen den Erhaltungsaufwand für die Stadt zu vermindern und zum anderen die zum Teil sehr beengten Platzverhältnisse zu verbessern. Wir haben uns aufgrund von vorangehenden mehrfachen Lokalaugenscheinen und der Beschwerden der Anrainer*innen zu diesem Projekt entschlossen. Ich bedanke mich für die Zustimmung zu diesen Maßnahmen durch einen einstimmigen Beschluss seitens des Stadtsenats.“


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