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LINZ. Die FPÖ-Gemeinderatsfraktion setzt sich für den Erhalt des Linzer Grüngürtels und für mehr Bürgerbeteiligung ein, während SPÖ und ÖVP den Linzer Norden zubetonieren wollen.

FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr (l.) und Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml (Foto: FPÖ)
FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr (l.) und Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml (Foto: FPÖ)

Sollen bis zu 100.000 Quadratmeter Wiesen und Felder zubetoniert werden?  Die Freiheitlichen wollen diese Zerstörung von Wiesen im Gemeinderat verhindern. „Der Schutz des Grüngürtels und der Lebensqualität steht an oberster Stelle. Einer großflächigen Umwidmung von Grünland in Bauland erteilen wir eine klare Absage. Statt wirrem Bau-Aktionismus braucht das Stadtviertel eine Entwicklung mit Augenmaß. Wir fordern daher: Finger weg vom Grüngürtel und Bürgerbeteiligung vom ersten Moment an!“, versprechen FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr und Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml.

FP-Stadtrat Raml: Linz braucht eine gesunde und sichere Stadtentwicklung

Neben klimatischen Verschlechterungen befürchtet die FPÖ mehr Verkehr entlang der Altenbergerstraße und im Univiertel. Die lang überfällige Verkehrsentlastung durch die A7-Anschlussstelle würde damit gleich wieder zunichte gemacht. „Es kann nicht sein, dass wir Millionen von Steuergeldern für provisorische Baumbepflanzungen in der Innenstadt ausgeben und gleichzeitig die echte Linzer Natur zerstören. Da spricht jeder gesunde Hausverstand dagegen. Die negativen Auswirkungen des zu schnellen Bauwachstums im Süden der Stadt ernten wir tagtäglich in Form von Staus. Statt sich um eine Lösung zu kümmern, werden dieselben Probleme noch auch nach Urfahr gebracht. Über die Klimahauptstadt Linz zu sprechen und gleichzeitig unser Grünland hektarweise zu zerstören, schaffen offensichtlich nur SPÖ und ÖVP.“

FP-Fraktionschef Grabmayr: Sorgen der Bürger ernst nehmen

„Ein großer Teil der Umwidmungsfläche liegt im Linzer Grüngürtel, der das Viertel im Sommer mit kühler Luft versorgt. Nach einer Bebauung wird das Klima im Univiertel schlechter und die Lebensqualität für die Anrainer wird sinken. Den natürlichen Grüngürtel zu zerstören, aber gleichzeitig im innerstädtischen Bereich Millionen von Steuergeldern für provisorische Baumbepflanzungen auszugeben, ist absolut sinnbefreit. Für die Digital-Uni soll ein besserer Standort gefunden werden. Der Linzer Grüngürtel ist für uns Freiheitliche unantastbar.“


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