Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

LINZ. Der Linzer Gemeinderat hat via Resolution an das Innenministerium mehr Polizeikräfte für Linz sowie eine Ballungsraumzulage für Polizisten gefordert. Die Antwort aus Wien kam nun retour – die Polizeiposten in Linz seien mit 95 Prozent besetzt, was ein sehr guter Wert sei.

Linzer Polizeikräfte im Einsatz bei einer Demonstration. (Foto: Volker Weihbold)
Linzer Polizeikräfte im Einsatz bei einer Demonstration. (Foto: Volker Weihbold)

Der Linzer Gemeinderat beschloss im März eine Resolution und übermittelte diese an das Bundesministerium für Inneres (BMI). Darin forderte Bürgermeister Dietmar Prammer im Namen des Gemeinderats mehr Polizeikräfte für Linz sowie eine Ballungsraumzulage, um die Attraktivität des Standorts für Exekutivbedienstete zu erhöhen. Im Antwortschreiben des BMI wird darauf verwiesen, dass bundesweit bereits viele Maßnahmen zur Gewinnung neuer Polizisten getroffen würden. Dazu gehört ein erhöhtes Einstiegsgehalt, die Übernahme von Ausbildungskosten, moderne Recruiting-Formate sowie eine Reform des Aufnahmeverfahrens. Der Forderung nach mehr Beamten für Linz wird eine Abfuhr erteilt: Laut Ministerium sind die Polizeiposten in Linz zu knapp 95 Prozent besetzt – das sei ein im Bundesvergleich sehr guter Wert. Zusätzlich kämen überregionale Spezialeinheiten in der Stadt zum Einsatz, etwa Cobra, EGS oder die Schnellen Reaktionskräfte, so das BMI. Die Einführung einer spezifischen Ballungsraumzulage, wie in der Resolution gefordert, liegt laut BMI derzeit nicht in dessen Kompetenz.

Linzer Bürgermeister: „Bedarf nach mehr sichtbarer Polizeipräsenz ist damit nicht vom Tisch“

Bürgermeister Dietmar Prammer sieht in der Rückmeldung positive Ansätze, der Bedarf nach mehr sichtbarer Polizeipräsenz sei damit aber nicht vom Tisch: „Das Sicherheitsgefühl der Menschen ist ein vielschichtiges Thema. Globale Krisen, gesellschaftliche Polarisierung, wirtschaftliche Unsicherheiten und städtische Herausforderungen tragen dazu bei, dass sich manche Linzerinnen und Linzer subjektiv weniger sicher fühlen – auch wenn objektiv betrachtet die Kriminalitätszahlen stabil sind.“ Auch hätten sich die Erwartungen an die Polizei verändert, zunehmend würden die Beamten zur ersten Anlaufstelle in sozialen Konfliktsituationen. Dafür, so Prammer, müssten dann auch die Dienststellen entsprechend ausgestattet sein – personell wie strukturell. Prammer will nun in Gesprächen mit Sicherheitsstadtrat Michael Raml mögliche Maßnahmen auf städtischer Ebene bzw. in Kooperation mit dem Land diskutieren.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Hauser eröffnet nach 2,7 Millionen-Investition neuen Standort in Linz-Dornach

Hauser eröffnet nach 2,7 Millionen-Investition neuen Standort in Linz-Dornach

LINZ. Der Kühlmöbel- und Kältetechnikspezialist Hauser erweitert seine Präsenz in Linz und hat in Dornach einen neuen Standort eröffnet. ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Bauliche Vorarbeiten für neue Linzer Obuslinie 48 gestartet

Bauliche Vorarbeiten für neue Linzer Obuslinie 48 gestartet

LINZ. Die neue Obuslinie 48 in Linz nimmt Gestalt an. Entlang der geplanten Strecke laufen bereits erste Vorarbeiten. Die Hauptbauphase soll ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Schließung der letzten verbliebenen Hellweg-Märkte beantragt

Schließung der letzten verbliebenen Hellweg-Märkte beantragt

OÖ/RIED/KIRCHDORF. Im Sanierungsverfahren der in Linz ansässigen Baumarktkette Hellweg ist der nächste Schritt gesetzt: Für die Standorte ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Thomas Engelberger neuer Bereichsleiter bei der Oberösterreichischen

Thomas Engelberger neuer Bereichsleiter bei der Oberösterreichischen

OÖ/LINZ. Mit 1. September übernimmt Thomas Engelberger die Leitung des Schadenbereichs Haftpflicht, Unfall, Kasko (HUK) der Oberösterreichische ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Kika-Gebäude in Linz-Urfahr möglicher IT:U-Standort

Kika-Gebäude in Linz-Urfahr möglicher IT:U-Standort

LINZ. Bei der Standortsuche für die neue Digital-Uni IT:U wird aktuell auch das ehemalige Kika-Gebäude in Linz-Urfahr als Alternative zu einem ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Andritz setzt auf Linz und schafft 150 neue Arbeitsplätze

Andritz setzt auf Linz und schafft 150 neue Arbeitsplätze

LINZ. Andritz baut seine Turbogeneratorfertigung in Linz deutlich aus. Der erste Bauabschnitt ist abgeschlossen. Die Produktionskapazität wird ...

Tips - total regionalKarin Seyringer
Weitere Beiträge