Liwest seit fünf Jahren beim Klimabündnis
LINZ. Vor genau fünf Jahren hat sich Liwest dem Klimabündnis angeschlossen. Seither hat das Unternehmen am Hauptstandort Linz sowie im täglichen Betrieb zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um nachhaltiger zu wirtschaften.

Der gesamte Hauptstandort in der Lindengasse in Linz-Urfahr sowie der Betrieb aller Liwest 5G-Masten laufen mittlerweile mit 100 Prozent Ökostrom der Linz AG. Zusätzlich wurden Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 33 kWp installiert – ein weiterer Schritt Richtung energieautarker Zukunft.
Nachhaltige Mobilität
Um auch beim Thema Mobilität den CO₂-Ausstoß zu verringern, gibt es Homeoffice-Möglichkeit und ein kostenlosen Klimaticket OÖ für alle Beschäftigten. Der CO₂-Ausstoß der Arbeitswege konnte so laut Liwest um 24 Prozent gegenüber 2019 reduziert werden.
Weitere Maßnahmen sind die Förderung von Fahrgemeinschaften durch ein internes Goodie-Programm, ein kostenloser Fahrrad-Check-Tag im Frühjahr 2026 und die Erweiterung der Firmenflotte um E-Bikes.
Green Team
„Liwest zeigt, wie man als Klimabündnis-Betrieb in großen und kleinen Schritten von der PV-Anlage am Dach bis zur Begrünung des Betriebsgeländes sowohl für das Unternehmen als auch für die Mitarbeiter gewinnbringend Maßnahmen setzen kann“, freut sich Norbert Rainer, Geschäftsführer Klimabündnis Österreich und Oberösterreich.
Die Liwest hat ein eigenes Green Team, dass von engagierten Freiwilligen aus der Belegschaft gebildet wird. Sie setzen regelmäßig neue Impulse, etwa durch:
- Erhöhung des Bio- und Fairtrade-Anteils bei Beschaffung und Verpflegung
- Sensibilisierungsmaßnahmen für umweltfreundliches Verhalten im Alltag
- Drucksorten werden bevorzugt mit dem österreichischen Umweltzeichen produziert
- Bei Werbemitteln zählen CO₂-Bilanz, Recyclebarkeit und Transportwege
Initiative gegen Lichtverschmutzung
Liwest ist auch an der LINA-Initiative der Stadt Linz beteiligt. Mit dem Maskottchen „Lina“ (Linzer Nachtschützerin), eine sympathische, kluge Fledermaus, ausgestattet mit Kamera, Messgeräten und Sonnenbrille, schafft die Stadt Bewusstsein für das Thema Lichtverschmutzung und zeichnet beteiligte Betriebe aus. Seit kurzem wird auch die Außenbeleuchtung der Liwest Firmenzentrale ab 22 Uhr abgeschaltet.
Geschäftsführer Stefan Gintenreiter: „Als regionales Unternehmen begrüßen wir die Initiative der Stadt Linz zur nächtlichen Abschaltung von Werbeanlagen. Damit leisten wir einen Beitrag zur Wiederherstellung natürlicher Lebensbedingungen, setzen Licht gezielt dort ein, wo es gebraucht wird, und sparen gleichzeitig Energie.“


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