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LINZ. Der Technologiekonzern Andritz investiert bis 2028 einen höheren zweistelligen Millionenbetrag in den Ausbau seiner Werke in Linz und im steirischen Weiz. Damit reagiert das Unternehmen auf die wachsende Nachfrage nach Turbogeneratoren und schafft allein in Oberösterreich zahlreiche neue Arbeitsplätze.

Das Andritz-Werk in Linz. (Foto: Andritz)
Das Andritz-Werk in Linz. (Foto: Andritz)

Der steigende globale Energiebedarf treibt die Nachfrage nach Turbogeneratoren in die Höhe. Diese gelten als wichtige Brückentechnologie für die Stabilisierung moderner Stromnetze. Der internationale Technologiekonzern Andritz, seit knapp 80 Jahren am Linzer Standort im Bereich Wasserkraft aktiv, reagiert nun mit einer massiven Investition: Bis 2028 soll das Werk in der oberösterreichischen Landeshauptstadt deutlich erweitert und modernisiert werden.

Fertigung wird um 3.700 Quadratmeter erweitert

In Linz wird die Produktionsfläche um rund 3.700 Quadratmeter vergrößert. Künftig sollen dort vor allem wasserstoffgekühlte Turbogeneratoren montiert und geprüft werden. Ein Vorteil des Standorts: Durch die direkte Lage an der Donau können die bis zu 300 Tonnen schweren Maschinen effizient und umweltfreundlich per Schiff ausgeliefert werden.

Hunderte neue Arbeitsplätze geplant

Im Zuge des Ausbaus entstehen bis 2028 an den Andritz-Standorten Linz und Weiz insgesamt 350 neue Arbeitsplätze. In Linz liegt der Fokus auf der Fertigung. Gesucht werden unter anderem Maschinenbautechniker, Elektrotechniker, Mechatroniker, Schweißer und Fertigungstechniker.

Langfristige Perspektiven für Fachkräfte

Um technische Fachkräfte zu gewinnen, setzt Andritz auf Kooperationen mit Höheren Technischen Lehranstalten, Fachhochschulen, Universitäten und dem Arbeitsmarktservice. CTO Markus Schneeberger erklärt: „Wir investieren gezielt in die Zukunft der Energieversorgung und schaffen langfristige Arbeitsplätze in Österreich. Der Ausbau stärkt unsere Rolle als führender Technologieanbieter.“

Turbogeneratoren als Schlüsseltechnologie

Turbogeneratoren tragen zur Stabilität der Stromnetze bei, da sie schnell ans Netz gehen und Frequenzschwankungen ausgleichen können. Die Anlagen von Andritz sind bereits für den künftigen Einsatz mit wasserstofftauglichen Turbinen vorbereitet. Besonders stark wächst die Nachfrage derzeit in den USA und im Nahen Osten.


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