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Radka Eder: Bessere Kommunikation unterstützt Menschen mit Demenz

Tips Logo  Anzeige, 25.02.2026 12:00

VÖCKLABRUCK. Wenn ein Angehöriger zum dritten Mal dieselbe Frage stellt oder ein demenzkranker Mensch im Gespräch plötzlich unsicher wirkt, reagieren viele aus Überforderung oder Hilflosigkeit. Dabei entscheidet gerade die Art der Kommunikation darüber, ob Situationen eskalieren oder entspannt bleiben. In Oberösterreich setzt sich Radka Eder mit Fokus Demenz dafür ein, den Umgang mit Demenz im Alltag verständlicher und menschlicher zu machen.

Radka Eder von Fokus Demenz sensibilisiert für den richtigen Umgang und eine verständnisvolle Kommunikation mit Menschen mit Demenz. (Foto: Anja Schnell)

Demenz betrifft nicht nur das Gedächtnis, sondern verändert auch Wahrnehmung, Verhalten und Sprache. Missverständnisse entstehen schnell – oft unbeabsichtigt. Radka Eder legt daher einen besonderen Schwerpunkt auf Kommunikation im Alltag. In ihren Angeboten zeigt sie, wie wichtig es ist, Verhaltensweisen nicht persönlich zu nehmen, sondern richtig einzuordnen. Statt auf Korrektur oder Druck zu setzen, geht es darum, Sicherheit zu vermitteln und vorhandene Fähigkeiten zu stärken. Eine ruhige Ansprache, klare Worte und Geduld können viel bewirken – für Betroffene ebenso wie für ihr Umfeld.

Praxisnahe Schulungen für Angehörige und Pflegekräfte

Vor allem Angehörige und Pflegepersonal stehen im Alltag oft unter großem Druck. Genau hier setzen die Schulungen von Fokus Demenz an. Radka Eder vermittelt praxisnahe Methoden, die sofort umsetzbar sind: einfache Aktivierungsideen, Strategien zur Deeskalation und Tipps für schwierige Gesprächssituationen. Als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin bringt sie langjährige Erfahrung aus der Praxis mit. Ziel der Schulungen ist es, Sicherheit zu geben und Überforderung zu reduzieren. Wer besser versteht, warum Menschen mit Demenz so reagieren, kann gelassener handeln – und den Alltag für alle Beteiligten spürbar erleichtern.

Früher erkennen, besser begleiten

Viele erste Anzeichen einer Demenz werden lange übersehen oder als normale Vergesslichkeit abgetan. Konzentrationsprobleme, Rückzug oder Veränderungen im Verhalten werden häufig nicht ernst genommen. Radka Eder sensibilisiert dafür, solche Signale früh wahrzunehmen und richtig einzuordnen. Aufklärung hilft nicht nur bei der Früherkennung, sondern auch dabei, Vorurteile abzubauen. Eine informierte Gesellschaft kann Betroffene besser unterstützen und ihnen ein möglichst selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Gerade die richtige Kommunikation spielt dabei eine zentrale Rolle.

Demenzfreundliche Gesellschaft beginnt im Alltag

Die Arbeit von Fokus Demenz reicht über klassische Schulungen hinaus. Radka Eder verfolgt das Ziel, Demenz aus der Tabuzone zu holen und offen darüber zu sprechen – in Familien, Gemeinden und Betrieben. Neben Präsenz- und Online-Angeboten entstehen derzeit neue Bildungsformate, darunter auch ein Kinderbuch, das das Thema altersgerecht vermittelt. Impulse aus internationalen Fachveranstaltungen, etwa einem Expertenkongress in New York, fließen ebenso in ihre Arbeit ein wie der enge Austausch mit Angehörigen und Fachkräften vor Ort. Der erste Schritt zu einem demenzsensiblen Umgang beginnt oft mit mehr Wissen und Verständnis.

Weitere Informationen zu den Angeboten und aktuellen Schulungsterminen finden sich unter www.radkaeder.com