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Unternehmensgruppe Stadt Linz investierte 2024 knapp 370 Millionen Euro

Barbara Gröstlinger, 13.04.2026 15:09

LINZ. Die Unternehmensgruppe Stadt Linz (UGL) hat auch im Jahr 2024 kräftig investiert und bleibt trotz kleinen Verlusten finanziell stabil, zeigt die nun veröffentlichte Bilanz zum Jahr 2024. Rund 370 Millionen Euro flossen in wichtige Bereiche wie Energie, Verkehr, Wohnen sowie Bildung und Soziales.

Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) und Finanzstadtrat Thomas Gegenhuber (SPÖ) (v. l.) im Linzer Hafen.⋌Foto: Stadt Linz / Andreas Brugger (Foto: Stadt Linz / Andreas Brugger)

Zur UGL zählen unter anderem die Linz AG, die Wohnungsgesellschaft GWG, die Seniorenzentren, die Linzer Veranstaltungsgesellschaft Liva und die Tabakfabrik.

Besonders stark investierte die Linz AG mit mehr als 213 Millionen Euro, etwa in den Ausbau von Strom- und Wärmenetzen. Die GWG steckte über 67 Millionen Euro in neue Wohnungen, Sanierungen und Grundstücke. Weitere Investitionen innerhalb der UGL betrafen unter anderem den Straßenbau – darunter die Umfahrungsstraße Ebelsberg und die Sanierung des Mona-Lisa-Tunnels – sowie die Modernisierung öffentlicher Gebäude.

„Die UGL erbringt zentrale Dienstleistungen, von denen neben Linzern auch 400.000 Menschen im oberösterreichischen Zentralraum profitieren“, betont Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ). Laut Prammer bieten die Verbesserung der Kooperation mit Tochterfirmen und die Steigerung der Effizienz an allen Standorten weiteres großes Potenzial.

Wirtschaftlich stabil

Die Bilanzsumme liegt bei etwa 6,4 Milliarden Euro und verzeichnet einen kleinen Rückgang von rund einem Prozent zum Vorjahr. Ein Großteil des Vermögens – rund 5,5 Milliarden Euro – steckt in der Infrastruktur. Die Eigenmittel betragen etwa 2,5 Milliarden Euro, was einer Eigenmittelquote von 39,2 Prozent entspricht. „Das ist erfreulich, denn bei über 30 Prozent spricht man von einer guten Quote“, so Finanzstadtrat Thomas Gegenhuber (SPÖ). Die Verbindlichkeiten sind aufgrund der hohen Investitionen leicht auf 3,17 Milliarden Euro gestiegen.


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