Stadt Linz ordnet Stadtgrün und Straßenbetreuung neu
LINZ. Mehr Aufgaben, weniger Personal und steigender Druck durch Klimawandel: Die Stadt Linz stellt Stadtgrün und Straßenbetreuung neu auf – mit klaren Zuständigkeiten und mehr Spezialisierung.

Aus drei regional gegliederten Abteilungen werden zwei fachlich ausgerichtete Bereiche: Stadtgrün und Stadtreinigung. Ziel ist es, effizienter zu arbeiten und die Servicequalität langfristig zu sichern.
„Unser Team hält die Stadt am Laufen und die Arbeit der Mitarbeiter von Reinigung, Winterdienst bis zur Grünpflege ist entscheidend für die Lebensqualität der Linzer. Die Anforderungen sind dabei in den letzten Jahren noch gestiegen: Der Klimawandel stellt die Grünpflege vor neue Aufgaben und auch die Nutzung des öffentlichen Raums verändert sich. Deshalb schaffen wir nun eine neue Struktur, die Fachwissen stärkt und Leistungen gezielter organisiert. So schaffen wir die Grundlage, um öffentliche Begrünung weiter auszubauen, Aufenthaltsqualität zu sichern und den öffentlichen Raum attraktiv zu gestalten“, so die für Stadtgrün und Stadtreinigung zuständige Stadträtin Eva Schobesberger (Grüne).
Fachwissen wird gebündelt
Mit der neuen Struktur sollen Aufgaben klarer verteilt und Fachwissen gebündelt werden. Aus den bisherigen regionalen Abteilungen Nord, Mitte und Süd entstehen die zwei Fachabteilungen. Innerhalb der Abteilung Stadtgrün werden die Bereiche Grünpflege Nord, Grünpflege Süd, Baummanagement sowie Gärtnerei und Baumschule gebildet.
In der Abteilung Stadtreinigung entsteht der Bereich Reinigung. Zusätzlich bleibt eine Projektebene direkt an die Direktion angebunden. Die bestehenden Bereiche Logistik und Technik, Botanischer Garten und Naturkundliche Station sowie Personal, Organisation und Finanzen bleiben erhalten.
„Im Mittelpunkt stehen die Effizienz der Verwaltung, ein gutes Service für Bürger und tragfähige Bedingungen für die Mitarbeiter“, erklärt Magistratsdirektorin Ulrike Huemer.
Die Umsetzung erfolgte schrittweise seit 2024 und wurde im April 2026 abgeschlossen. „Die bisherige Organisation stößt bei steigender Komplexität, wachsendem Arbeitsvolumen und neuen fachlichen Anforderungen an Grenzen. Die Spezialisierung auf zwei eigenständige Bereiche ist notwendig“, betont Direktorin Eva Blees. Nur so könnten Reinigung und Grünpflege ihre Aufgaben künftig zuverlässig erfüllen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden