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LINZ. Andritz baut seine Turbogeneratorfertigung in Linz deutlich aus. Der erste Bauabschnitt ist abgeschlossen. Die Produktionskapazität wird damit verdoppelt. Rund 80 neue Arbeitsplätze sind bereits entstanden, weitere 70 sollen in den kommenden Jahren folgen.

Verladung eines 250 Tonnen schweren Turbogenerators bei Andritz in Linz. (Foto: Andritz Data)
  1 / 2   Verladung eines 250 Tonnen schweren Turbogenerators bei Andritz in Linz. (Foto: Andritz Data)

Der internationale Technologiekonzern hat den ersten Bauabschnitt für den Ausbau seiner Turbogeneratorfertigung in Linz fertiggestellt. Dafür wurde die bestehende Fertigungshalle um rund 700 Quadratmeter erweitert. Das Unternehmen investiert insgesamt einen zweistelligen Millionenbetrag in den Standort.

Turbogeneratoren

In Linz werden künftig besonders leistungsstarke Turbogeneratoren montiert, geprüft und für den weltweiten Einsatz vorbereitet. Sie kommen unter anderem in Kraftwerken, großen Industrieanlagen und Rechenzentren zum Einsatz. Außerdem können sie dabei helfen, Schwankungen im Stromnetz auszugleichen.

Schwere Generatoren gehen über die Donau auf Reisen

Ein Vorteil des Linzer Standorts sei die direkte Lage an der Donau. Die Turbogeneratoren können bis zu 300 Tonnen wiegen und per Schiff zu Kunden in aller Welt transportiert werden.

„Linz hat für uns eine strategische Bedeutung beim weiteren Ausbau unseres Turbogeneratorgeschäfts. Mit der direkten Anbindung an die Donau verfügt der Standort über ideale Voraussetzungen für die Fertigung und den globalen Transport unserer leistungsstarken wasserstoffgekühlten Turbogeneratoren“, erklärt Jürgen Holzer, Division Manager Turbogenerator bei Andritz.

Mit der Erweiterung verdoppelt das Unternehmen seine bisherige Fertigungskapazität. Gleichzeitig laufen weitere Arbeiten: Rund 3.000 Quadratmeter zusätzliche Produktionsfläche werden derzeit saniert. Dieser Teil des Ausbauprojekts soll 2028 fertiggestellt sein.

Neue Arbeitsplätze

Auch personell wächst der Linzer Standort. In den vergangenen Monaten wurden bereits rund 80 neue Arbeitsplätze geschaffen. In den kommenden Jahren sollen weitere 70 Mitarbeiter dazukommen.

„Mit dem Ausbau der Fertigung schaffen wir die Voraussetzungen, um die weltweit steigende Nachfrage nach diesen Generatoren zu bedienen. Gleichzeitig entstehen weitere qualifizierte Arbeitsplätze am Standort Linz“, so Holzer.

Strategische Bedeutung für Linz

Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) und Wirtschafts-Stadtrat Thomas Gegenhuber (SPÖ) zeigen sich erfreut. „Diese Investition ist ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit unseres Industriestandorts und zeigt, dass Linz die richtigen Rahmenbedingungen für innovative Unternehmen bietet“, so Prammer. „Mit der Erweiterung entstehen nicht nur hochwertige Arbeitsplätze, sondern es wird auch ein wichtiger Beitrag zur weltweiten Energiewende geleistet.“ 

Stadtrat Gegenhuber: „Clean Technologies sind ein zentraler Bestandteil unseres neuen Wirtschaftsprogramms. Umwelttechnologien sind ein internationaler Exportschlager und haben großes Wertschöpfungspotential. Wir wollen Linz als Standort der industriellen Erneuerung positionieren und jene Technologien weiterentwickeln, die weltweit gefragt sind.“ 


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