LinzPlus fordert langfristigere Planung in der Linzer Stadtpolitik
LINZ. Ein Jahr vor der nächsten Gemeinderatswahl startet LinzPlus eine neue Kampagne. Unter dem Motto „Mehr Hirn in die Stadt“ fordert die Liste rund um Lorenz Potocnik und Brita Piovesan mehr langfristige Planung, nachvollziehbare Entscheidungen und die stärkere Einbindung von Fachwissen in der Linzer Stadtpolitik.

Mit großen Plakaten fordert LinzPlus eine strategischere Stadtpolitik. Lorenz Potocnik kritisiert, vorhandenes Wissen werde bei Entscheidungen zu wenig genutzt: „Dabei fehlt es in Linz keineswegs an Wissen, Erfahrung und klugen Köpfen. Dieses Potenzial wird nur viel zu oft liegen gelassen.“
Als Beispiele nennt LinzPlus unter anderem die IT:U-Standortsuche, das Brau-Union-Areal, den Drogenkonsumraum, die Tabakfabrik sowie Verkehrs- und Klimaprojekte. Insgesamt führt die Liste 17 Themen an, bei denen sie Versäumnisse sieht. LinzPlus habe nach eigenen Angaben in diesen Fällen frühzeitig vor Fehlentwicklungen und Schäden gewarnt, auf ungenutzte Chancen hingewiesen sowie konkrete Vorschläge und Anträge eingebracht.
Gemeinderätin Brita Piovesan kritisiert parteipolitische Entscheidungen: „Statt sachlich nach der besten Lösung für Linz zu suchen und die Bürger einzubinden, werden parteitaktische Entscheidungen getroffen.“
Forderung nach langfristiger Planung
LinzPlus verbindet die Kampagne mit Blick auf die Gemeinderatswahl 2027 mit der Forderung nach mehr langfristiger Planung. „Das Wissen, die Ideen und die klugen Köpfe sind längst da. Wir müssen sie nur wieder für unsere Entwicklung nutzen“, erklären Potocnik und Piovesan.








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