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LINZ. Rund 5.000 Besucher kamen zur IKT-Sicherheitskonferenz des Bundesheeres ins Design Center Linz. Im Mittelpunkt standen heuer Künstliche Intelligenz sowie die damit verbundenen Chancen, Risiken und neuen Bedrohungen im Cyberraum.

Symbolfoto (Foto: everythingpossible/stock.adobe.com)
Symbolfoto (Foto: everythingpossible/stock.adobe.com)

Gemeinsam mit der FH Oberösterreich und Cyber Security Austria lud das Bundesheer zur Konferenz. Mehr als 100 Fachvorträge und 140 nationale und internationale Aussteller bot die zweitägige IKT-Sicherheitskonferenz. Experten aus Behörden, Streitkräften, Wissenschaft und Wirtschaft beschäftigten sich mit aktuellen Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnik. Die Veranstaltung wird seit mehr als zehn Jahren vom Bundesheer organisiert und gilt laut Veranstalter mittlerweile als größte Plattform für Cybersicherheit in Österreich.

Zentrales Thema KI „betrifft unseren Alltag“

Ein Schwerpunkt lag auf dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz und der Frage, wie Systeme vor neuen Gefahren geschützt werden können. Neben den Vorträgen gab es Live-Hacking-Vorführungen, eine Cyber-Leistungsschau des Verteidigungsministeriums sowie das Finale der Austrian Cyber Security Challenge.

„Cybersicherheit ist längst kein Thema für Expertinnen und Experten mehr, sondern betrifft unseren Alltag, unsere Unternehmen und damit die Sicherheit unserer gesamten Gesellschaft“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Der rasante Fortschritt bei Künstlicher Intelligenz mache es notwendig, Chancen verantwortungsvoll zu nutzen und gleichzeitig neue Gefahren frühzeitig zu erkennen und abzuwehren.

Eröffnet wurde die Konferenz von Generalmajor Reinhard Ruckenstuhl. Ebenso zu Gast waren Landeshauptmann Thomas Stelzer, FH OÖ-Präsident Michael Rabl, WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer sowie General Rudolf Striedinger, Chef des Generalstabes.

Das Bundesheer spielt eine zentrale Rolle bei der Ausbildung von Fachkräften im Bereich der Cybersicherheit. Seit 2022 gibt es unter anderem an der Theresianischen Militärakademie einen FH-Bachelorstudiengang für militärische Informations- und Kommunikationstechnologie.


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