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LINZ. Zwei Linzer Projekte zählen zu den Gewinnern des Innovationspreises „EDISON“ 2026: Flatwise wurde in der Kategorie HighTech ausgezeichnet, Diamens erhielt den ChangeMaker-Preis. Die Projekte beschäftigen sich mit automatisierter Immobilienverwaltung und der Früherkennung von Endometriose.

Die Preisträger des EDISON 2026 wurden in Linz ausgezeichnet. (Foto: Pelzl-Mairwöger/cityfoto)
  1 / 4   Die Preisträger des EDISON 2026 wurden in Linz ausgezeichnet. (Foto: Pelzl-Mairwöger/cityfoto)

Flatwise entwickelt eine KI-gestützte Plattform für die Verwaltung von Immobilien. Sie soll unter anderem Dokumentenmanagement, Fristenkontrolle, Finanzverwaltung und die Kommunikation mit Mietern automatisieren. Vermieter sollen ihre Immobilien damit einfacher und kostengünstiger selbst verwalten können. Für den Sieg in der Kategorie HighTech erhielt das Linzer Projekt 5.000 Euro Preisgeld.

Ebenfalls aus Linz kommt Diamens. Das Unternehmen entwickelt einen nicht-invasiven Test zur frühzeitigen Erkennung von Endometriose. Grundlage dafür ist Menstruationsblut. Der Test soll eine einfachere Diagnose ermöglichen und dazu beitragen, die oft lange Zeit bis zur Feststellung der Erkrankung zu verkürzen.

Diamens wurde mit dem EDISON ChangeMaker ausgezeichnet und erhält ein PR-Paket im Wert von rund 15.000 Euro.

Preisverleihung im PowerTower

Ausgezeichnet wurden die Preisträger Donnerstagabend im PowerTower der EnergieAG in Linz. Mit dem Edison werden vom Startup‑Inkubator des Landes OÖ tech2b Menschen vor den Vorhang geholt, die mit ihren Ideen den Schritt in Richtung Unternehmensgründung gehen wollen oder ihre Innovation bereits erfolgreich weiterentwickeln.

„Jede erfolgreiche Unternehmensgründung beginnt mit einer guten Idee – und mit Menschen, die den Mut haben, daraus etwas zu machen“, so Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP). Wenn Gründer ihre Ideen umsetzen könnten, entstünden daraus auch neue Perspektiven und Arbeitsplätze.

„Der EDISON ist weit mehr als ein Ideenwettbewerb. Er ist ein Sprungbrett für Gründerinnen und Gründer und ein wichtiger Baustein im oberösterreichischen Innovationsökosystem“, ergänzt tech2b-Geschäftsführer Lukas Keplinger.

Insgesamt wurden heuer Preisgelder und Leistungen im Wert von rund 50.000 Euro vergeben.


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